Ein bisschen Bammel hatten wir ja schon vor dem Grenzübertritt nach Russland. Dann kam aber alles ganz anders.
Schuld war das Hi-Tech Grenzabfertigungssystem der Esten. Anmeldung im Internet, um einer Schlange an der Grenze zu entgehen. Hört sich gut an, dachten wir. Dann jedoch klappte die Bezahlung im Internet nicht. Machen wir die Anmeldung eben über die Hotline. Hat dann auch geklappt, allerdings nur für 3.00 Uhr in der Früh.
Nicht nur wir, auch der Estnische Grenzbeamte war um diese Zeit etwas mufflig. Wobei, bei uns ging ja auch die Muffe, deswegen haben wir es nicht so raushängen lassen.
Die russischen Grenzer und Zollbeamten waren aber total cool, sehr zuvorkommend und freundlich. Die Zöllner haben sich mehr für die Technik unseres Busses interessiert als für den Inhalt. Alles ging super schnell und absolut reibungslos.
So waren wir um 4.00 Uhr schon in Russland. Kurz nach der Grenze haben wir dann erst mal Frühstückspause gemacht.

Eigentlich hatten wir ja vor, an der Grenze schon eine Telefonkarte zu kaufen. War um die Uhrzeit natürlich nicht möglich, aber es gab Alternativen.

Nach Sankt Petersburg war es dann nicht mehr weit.

Leute, was hier dem Auge geboten wird ist unbeschreiblich. Wir waren ja vor kurzem in Versailles und wir wissen Luddi hat´s erfunden, aber was hier an Schlössern und Palästen steht, ist echt noch mal einer oben drauf. Dazu mehr morgen.
Heute haben wir uns erst mal die Petrograder Seite der Newa vorgenommen, insbesondere die Peter und Paul Festung. Allerdings sind einige der Aufnahmen von der gegenüberliegenden Seite. Der Adler oben ist übrigens über einem Festungstor angebracht.
Vor den ganzen Kirchen, erstmal das Dach einer Moschee.


Eine der wunderschönen Brücke über die Newa, die hier übrigens ca. 600 m breit ist.

Die „Kapelle“ in der Festung.

Der Strand der Festung, mit einer anderen Brücke über die Newa.

So sehen die Laternen auf einer Brücke aus.
Ach ja, zwischendrin der Beweis, dass wir tatsächlich hier sind (und für Lenka der Beweis, dass es Andrea noch gibt und dass es ihr gut geht).

Die Festung von aussen.

Ein erstes Bild von der Eremitage.

Und dahinter geht´s morgen weiter.

Wir haben schon mal bei einer Bootstour einen ersten Eindruck gewonnen, dem Fotograf ist aber der Saft ausgegangen….