Albanien, der Süden

Erste Station im Süden von Albanien war Berat, die Stadt der tausend Fenster.

Ausgestattet auch mit einer kurzen Tourimeile.

Allerdings müssen sie dort noch an den Begrifflichkeiten arbeiten, da unser Cappuccino in der kalten Version ankam, während der daraufhin bestellte Espresso von guter Qualität war.

Bei einer unserer Espressopausen (mit der Handpresso) in den Bergen Albaniens, hatten wir dann eine Begegnung mit Sonja aus der Schweiz. Seit Juni unterwegs mit dem Fahrrad über die Alpen und den Balkan, mittlerweile in Albanien angekommen.

Alas sie an uns vorbeifuhr (bergauf), fragte Frank sie, ob sie auch Lust auf einen Espresso hätte. Nach kurzem Zögern fand sie die Idee ansprechend. Als sie dann noch Andrea im Bus bemerkte, war sie völlig entspannt.

Durch beeindruckende Landschaften ging es für uns weiter, Richtung Gjirokaster.

Gjirokaster, eine kleine Stadt im Süden, ist wichtiges kulturelles Zentrum. Sie wird auch die Stadt der Steine, oder die Stadt der tausend Stufen genannt.

Um den alten Basar entwickelt sich auch der Tourismus.

Eigentlich hatten wir ja extra den Offroad-Atlas für Albanien mitgenommen. Obwohl wir daraus keine Strecke gefahren sind, sind wir überraschend oft offroad unterwegs gewesen. Pisten gab es aber immer halbwegs gute, hier ein Beispiel.

Um auf die Eingangsbemerkung zu unserem Albanienbericht zurückzukommen, können wir nur jedem, der noch nicht dort war empfehlen, diese Lücke im Lebenslauf zu schließen. Albanien hat viele nette und gastfreundliche Bewohner, beeindruckende Landschaften, liebenswerte kleine Städte, tolles Essen und alles was man für einen entspannten Urlaub sonst noch braucht.

Zum Abschluss unseres Albanien-Berichts ein Naturschauspiel, wie wir es so beeindruckend noch nicht gesehen haben. Das Blue-Eye, eine Karstquelle, die das Wasser aus weit mehr als 50m Tiefe hervorpresst. Genießt einfach die Farben. Wir haben lange ins Wasser geschaut, hatte etwas Magisches.

Albanien, der Norden

Albanien? Was macht man denn da…., war eine häufige Reaktion, wenn wir eines der Reiseziele unserer Balkantour nannten. Nun, Albanien ist derzeit voll im Trend, ein Land in der Entwicklung, aber noch mit viel Ursprünglichkeit und beeindruckender Natur. Natürlich auch voll mit netten Menschen.

Der Grenzübergang war völlig lässig, obwohl wir ja jetzt die EU verlassen hatten. Kurz Pass und Covid-Zertifikat vorgezeigt und wir waren drinnen. Kurz nach der Grenze dann die erste Mauer…

…eine Stadtmauer, die auch den Berg hinauf ging. Unser Ziel für den ersten Tag in Albanien, da wir auch nicht einschätzen konnten wie lange das mit dem Grenzübertritt dauert, war ein Platz am Shkodra See. Die Anfahrt über die Berge war eindrucksvoll.

In der Beschreibung auf iOverlander einer der Plätze, der die meisten westeuropäischen Plätze in den Schatten stellt. Hier mal der Blick abends und morgens.

Dazu gab es noch ein Restaurant mit guter albanischer Küche. Ziemlich perfekt für den Anfang in einem uns unbekannten Land.

Die Stadt Shkodra war erwartet chaotisch im Verkehr, als wir aber dann etwas außerhalb des Stadtzentrums einen Parkplatz gefunden hatten (nicht ohne halsbrecherische Tour durch ziemlich enge Gassen), konnten wir zu Fuß in das Zentrum zurück. Mussten wir auch, da wir noch Geld brauchten, albanische Lek.

Nachdem wir das erledigt hatten, bewegten wir uns in Richtung Komani Lake, einem Stausee außerhalb der normalen Touristenrouten. Bis dahin stand noch eine Übernachtung an und in den einschlägigen Internetforen wurde dafür Agora Farmhouse empfohlen. Das liegt mitten im Nirgendwo an einer „Straße“.

Aber einem wunderschönen kleinen See.

Am nächsten Morgen, nach einer Fahrt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von unter 30 km/h, hatten wir ein echtes Erlebnis. Zum Abschluss der unsäglich schlechten Straße, ein frisch renovierter Tunnel und am anderen Ende sofort die Anlegestelle. Totales Chaos, überall Menschen und Autos und mittendrin auch noch ein Reisebus, der wenden musste.

Nachdem unser Bus auf der Fähre war, war es allerdings höchst vergnüglich, dem „Ladeprozess“ weiter zuzusehen.

Als endlich diverse weitere Autos, Motorräder und auch der Bus auf der Fähre waren, starteten wir zur Überfahrt, die teilweise fast an norwegische Fjordfahrten erinnerte.

Im „Spiegel“ hatten wir ca. vier Wochen vor unserer Reise einen Artikel über ein albanisches Ehepaar gefunden, die nach mehreren Jahren in Deutschland zurück nach Albanien gegangen sind und im Valbonatal (im Länderdreieck Albanien, Serbien, Kosovo) ein Guesthouse eröffnet haben. Das wollten wir uns anschauen, insbesondere nach den Bildern, die zum Artikel gehörten.

Ins Tal fährt man entlang der Valbona.

Geparkt haben wir auf der anderen Seite der Valbona und dann ging’s über eine kleine Brücke zu den Gasthäusern.

Wir haben uns ein Zimmer genommen, da sowohl Regen als auch nächtliche einstellige Temperaturen vorhergesagt waren. Außerdem wollten wir die Kochkünste unserer Gastgeberin, die im Artikel besondere Erwähnung fanden, genießen. Tatsächlich, es war köstlich. Verschiedene Börek, ein Kartoffel/Gemüse-Auflauf, Lamm und frisch gebackenes Brot sowie Salat und ein wunderbarer Orangenkuchen, ließen uns phantastisch schlafen.

Das Essen fand, fast wie in einer Jugendherberge, gemeinsam mit allen anderen Gästen statt. Wir stellen fest, dass wir das Durchschnittsalter signifikant nach oben gezogen haben. Trotzdem klappte die Verständigung wunderbar und jeder konnte ein paar Geschichten zu einem gelungenen Abend beisteuern. Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück, inklusive der albanischen Version von Pancakes, ging’s ab in den Süden. Dazwischen eine Übernachtung am Strand.

Nochmal Kroatien = Dubrovnik

Eigentlich war Dubrovnik gar nicht auf unserem Plan. Aber Covid und der Zusammenbruch der Kreuzschifffahrt könnten ja dazu führen, dass man sich ohne „Durchschieberei“ sogar mal Dubrovnik anschauen kann. Also haben wir kurzfristig entschlossen, es zu versuchen. Auch hier sind wir wegen der Parkerei in die Nähe gefahren und dann mit dem Wassertaxi nach Dubrovnik.

Vorher ging es von unserem Campingplatz über Treppen und steile Straßen nach unten.

Ein schöner Weg und runter konnten wir ihn sogar genießen. Abends rauf ging es für Frank aber nur mit Flucherei (jedenfalls so lang die Luft dafür reichte).

Die Fahrt mit dem Wassertaxi führte dazu, dass wir Dubrovnik auch von der Wasserseite aus erreichten. Ein wirklich beeindruckender Anblick.

Auch im Hafen.

Tatsächlich, Tadaaa, Dubrovnik war nicht wirklich überlaufen und angenehm zu erkunden. Hier ein paar Eindrücke:

Zwischendrin eine kleine Eispause mit nettem Ausblick…

…und damit ist nicht der Instagram-Star an der Säule gemeint.

Nach einem leckeren Meeresfrüchterisotto bzw. frischen Muscheln ging es dann mit dem Wassertaxi zurück und wir hatten wieder eine ruhige Nacht (ohne Hundeshow) bevor wir über Montenegro nach Albanien aufbrechen.

Bosnien Herzegowina

Wir hätten beinahe Bosnien Herzegowina in dem ersten Beitrag, sprich die Anreise, mit abgehandelt. Dies wäre aber diesem schönen Land, von dem wir noch nicht genug gesehen haben, nicht gerecht geworden.

Die Einreise in dem ersten Nicht-EU-Land auf unserer Tour war problemlos. Ziel des ersten Tages in Bosnien (die Herzegowina lass ich aus Vereinfachungsgründen jetzt mal weg) war der Una-Nationalpark. Dort hatten wir uns einen Camperstopp ausgesucht, der in den einschlägigen Foren wärmstens empfohlen wurde. So war es dann auch eine schöne Erfahrung mit Begrüßungs-Slivovitz durch den herzlichen Betreiber Gaga. Wir wohnten direkt am Fluss.

Abends haben wir dann mit Aussicht auf einen Verdauungs-Slivovitz bei Gaga im „Restaurant“ gegessen. Als es ans Bezahlen ging, näherte sich der Abend dem Höhepunkt. Emma, Gagas charmante Frau rechnete. Das heißt, sie rechnete Euro in Kuna um, geteilt durch Mondschein waren konvertible Mark (Bosniens Währung) mal Slivovitz war dann das, was wir gezahlt haben.

Nach Gewitter in Slovenien und Bora in Kroatien am Meer (hat uns beinahe weggeweht, haben wir aber locker mit dem Gewicht der Fleischplatte ausgeglichen) hatten wir hier eine ruhige Nacht.

Morgens sah es dann so aus.

Kurz nach dem Camp ging uns auf einmal die Straße aus. Aber nur kurz und gemäßigt.

Es ging nach oben in die Berge, teils ziemlich steil und wie der Österreicher sagt, mit massig Kehren. Deshalb wussten wir teilweise nicht, ob wir besoffen von den Kehren oder den gigantischen Ausblicken waren.

Oben erreichten wir eine Hochebene…

…hier wurde uns erst so richtig bewusst, wie viele Häuser in Bosnien verlassen sind oder/und durch Einschusslöcher beschädigt.

Bereits in Kroatien, rund um den Nationalpark Plitvicer Seen, gab es überall Warnschilder wegen der noch liegenden Minen. Auch hier sollte man sich nicht abseits der Wege begeben.

Ziel des Tages war ein Campingplatz in der Nähe von Mostar, das wir uns anschauen wollten. Der Platz war richtig schön,….

Blick aus dem Bus

allerdings fragte der Betreiber uns zu Beginn bereits nach unseren Hunden. Wir guckten wohl etwas verständnislos, aber am nächsten Morgen begannen wir zu begreifen.

Auf dem Platz fand eine Hunde-Show statt. Erste Anzeichen ergaben sich schon abends, da ein paar Camper mit jeweils mehreren Hunden ankamen. Morgens, kurz bevor wir nach Mostar aufbrechen wollten (per Taxi, wegen der Parkerei), kamen dann immer mehr PKW und Lieferwagen aus ganz Europa, gefüllt mit Hunden und Herrchen/Frauchen.

Auch neben uns parkte auf einmal jemand mit drei Hunden im VW Caddy. Ehe sich Frank versah, war er Teil der Show. Unser Nachbar war mit drei Hunden und der Zeitplanung für die Vorstellung, überfordert. Kurzentschlossen fragte er, ob Frank ihm helfen könne und bevor dieser antworten konnte hatte er die Leine in der Hand an der ein großer weißer Hund hing. Der Hund sollte im Ring 3, irgendwo rechts vorgestellt werden. Siehe ????

Andrea meint jedenfalls, dass man die Ratlosigkeit auch von hinten erkennen kann.

Nach Franks unverhofftem Einsatz bei der Hundeshow ging’s nach Mostar. Wartezeit für das Taxi nur eine schlappe Dreiviertel Stunde. Mostar ist natürlich auch ein Tourismus Hotspot. Corona sei Dank allerdings dieses Jahr nicht überlaufen.

Interessant war die klare Trennung zwischen kroatischem (christlichen) Teil und dem bosnischen (muslimischen) Teil. Auf der muslimischen Seite kamen uns sogar türkische Soldaten entgegen. Ob sie auf die andere Seite wechseln durften wissen wir nicht.

Dazwischen „die“ Brücke Stari Most (Alte Brücke). Zuerst mal ein Blick von der Brücke…

…und dann ein Blick auf die Brücke.

Zur Zeit ihrer Erbauung 1566 war sie ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. 1993 von kroatischen Truppen im Bosnien Krieg zerstört und 2001 bis 2004 wieder aufgebaut.

Nach der Besichtigung und einem guten Essen ging es mit dem Taxi zurück zur Hundeshow, die glücklicherweise für diesen Tag zu Ende ging.

Am nächsten Morgen sind wir dann ohne Frühstück vor Beginn des zweiten Tages der Show geflüchtet und haben den Kaffee auf dem Weg getrunken.

Über die Berge ging uns diesmal wirklich die Straße aus, bzw. war maximal eine Single-Track-Road mit schlechtem Belag und wenig Ausweichmöglichkeiten. Glücklicherweise gab es auf dieser Straße auch kaum Verkehr. Deshalb war die Strecke um Einiges schöner als die gut ausgebaute Fernstraße, die alternativ zur Verfügung stand.

Manchmal wussten wir kaum wo es wirklich weiter geht. Auch hier Überreste des Krieges.

Letztlich erreichten wir langsam wieder die Küste. Dort wollten wir uns nochmals nach Kroatien begeben, bevor wir über Montenegro nach Albanien weiter fahren.

Endlich wieder unterwegs / Balkantour

Wer uns kennt, weiß, dass wir Anfangs vor allem Distanz von zu Hause schaffen. Aufgebrochen vor dem Aufstehen wollten wir eigentlich bis Kärnten kommen und dort übernachten. Da wir aber zum Mittagessen schon in Villach waren, haben wir kurzentschlossen noch eine Etappe in das Soca Tal in Slovenien angeschlossen.

Das bedeutete ein Auf und Ab über tolle schmale Straßen und immer wieder Bergpanoramen zum Zungeschnalzen.

Wie auf den Bildern zu erkennen ist, zog es sich gegen Abend zu. Nachts erlebten wir dann ein Gewitter, wie es im Flachland wohl nicht so oft vorkommt. Kurz dachten wir auch darüber nach, unseren Platz am Ufer der Soca aufzugeben. Diese ist aber noch ein wilder Fluss mit genügend Auslauf, so dass wir dann doch noch einen erholsamen Schlaf hatten.

Morgens sah es dann so aus:

Frische Luft und beim Aufstehen etwas schattig. Frühstück daher im Bus. Egal, einfach schön, wieder unterwegs zu sein. Wir fuhren weiter durch das Soca-Tal Richtung Kroatien. Die Straße schmal, wenig Verkehr, trotzdem dauerte es nicht lange und Rijeka tauchte vor uns auf.

Von der Grenze ging es in Kroatien direkt auf die Autobahn. Wir wollten Rijeka umfahren und erst dann auf die Küstenstraße abbiegen. Na ja, Rechnung ohne den Wirt gemacht. Der (in Form der Autobahnbehörde) kassierte zwar ab, aber nach 2 Kilometern mussten wir wegen einer Baustelle abfahren. Das waren die teuersten Autobahnkilometer, die wir bisher gefahren sind und natürlich mussten wir per Stau durch Rijeka. Tolle Idee, ich meine das mit dem Umfahren.

Nur Stunden später erreichten wir aber dann die Küste…

…und wenig später auch einen netten Campingplatz. Hier der Ausblick vor unserem Bus.

In dem kleinen Restaurant am Platz gab es sie noch… (Achtung Vegetarier, jetzt wegschauen)

Das Ganze in netter Atmosphäre!

Während des Abendessens entschieden wir uns, die Plitvicer Seen als nächstes Ziel anzusteuern.

Das bedeutete weg von der Küste, ab in die Berge. Wieder schöne schmale Straßen mit wenig Verkehr.

Am Anfang mit grandiosen Ausblicken auf die Küste

Am Nationalpark Plitvicer Seen angekommen, haben wir den Campingplatz in der Nähe angesteuert und einen sehr schönen Platz bekommen.

Obwohl der Campingplatz mäßig belegt war, sind wir Opfer von „Kuschelcampern“ geworden, die unbedingt auch auf unserem Platz stehen wollten. Die haben sich dann dazu geklemmt. Na ja, Stress wollten wir auch keinen und der nächste Tag im Nationalpark entschädigte. Hier ein paar Eindrücke:

Mittwoch geht es dann nach Bosnien Herzegowina. Dazu gibt’s einen neuen Beitrag.

Unterwegs nach Marokko

…oder, der Weg ist das Ziel.

Wir hatten uns bereits bei der Planung vorgenommen, am ersten Tag Kilometer zu „fressen“. Das haben wir auch getan, mit freundlicher Unterstützung von echt miesem Wetter. Aufgehört haben wir erst bei mehr als 20°C. Da waren wir schon in Arcachon am Atlantik.

Wenn man schon in Arcachon ist, muss man natürlich einen Blick auf die Dune du Pyla werfen.

Könnt Ihr jetzt auch….

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…auch von oben.

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Diesmal allerdings nicht von ganz oben, weil Frank seinen Gleitschirm nicht dabei hat.

Nach etwas körperlicher Betätigung, die Düne ist immerhin 140m hoch und aus lockerem feinen Sand, ging es dann auf Etappe. Man könnte auch sagen, jetzt gehts auf nach Spanien.

Wir sind am Atlantik geblieben und am Nachmittag in der Nähe von Bilbao, in Gorliz (nicht Görlitz, das ist die andere Richtung) gelandet. Auch recht schön…

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(das mit den Sonnenuntergängen üben wir noch)

Wir sind dann von der Küste abgebogen Richtung Braganca, das ist schon in Portugal. Nordspanien, im Land, sah auf der ganzen Strecke ungefähr so aus…

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…unterbrochen immer mal wieder von Ortschaften.

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In der Nähe von Braganca befindet sich der Montesinho Park Natural. Das war unser Ziel für Übernachtung drei. Unser Wohnzimmer lag auch wirklich malerisch….

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Am nächsten Morgen mussten wir dem schlechter werdenden Wetter wegfahren. Anfangs noch durch den Park.

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Mit wunderschönen kleinen Dörfern. Beispiel gefällig?

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Da das Wetter immer schlechter wurde und Regen auch für die nächsten zwei, drei Tage in Porto angesagt sind, fiel die Besichtigung der Stadt sozusagen ins Wasser.

Jetzt sitzen wir bei trockenen 25°C vor unserem Bus in Nazaré, Ihr wißt schon, das mit der Welle, und haben uns vorgenommen morgen in Belém (Lissabon) ein Pasteis de Belém zu frühstücken. Wir werden berichten.

 

 

Angekommen

…abends in Nazaré hatten wir uns ja schon vorgenommen am nächsten Morgen in Lissabon zu frühstücken. Pasteis de Belem, Vanilletörtchen. Wir kamen im Regen an…

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…und was auf den ersten Blick noch ganz nett aussah, entpuppte sich.

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Belem ist ja eine der Attraktionen Lissabons, unsere Attraktion fanden wir nach dem Schlängelgang durch zwei oder drei chinesische Busbesatzungen.

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Lecker und entschädigt für alles.

Da für den ganzen Tag Regen bis runter zur Algarve angesagt war und es auch den nächsten Tag nicht schöner werden sollte, sind wir runter zur Algarve gefahren. In Albufeira, einem typischen Touristenort, wo sogar zum Strand eine Rolltreppe runtergeht, haben wir eine Kleinigkeit gegessen und sind dann nach Spanien aufgebrochen, da wir uns entschlossen hatten, so schnell wie möglich nach Afrika überzusetzen. P1080769.jpg

Über diese schmale Brücke gelang uns der Übergang von Portugal nach Spanien. In der Nähe von Huelva, genauer auf der Isla Christina, fanden wir ein Nachtlager. Besseres Wetter fanden wir auch.P1080779.jpg

Nach einem schönen abendlichen Strandspaziergang ging es am nächsten Morgen Richtung Algeciras…

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…wo wir (natürlich) unsere Tickets bei dem weltberühmten Carlos kauften. Übernachten in Algeciras bedeutet Stellplatz beim Carrefour. Egal, am nächsten Morgen um halb sieben ging es zum Hafen. Nach einmal verfahren kamen wir rechtzeitig an, und auf die Fähre.

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Fährt man mit der Fähre aus dem Hafen von Algeciras hat man einen guten Blick auf den Punkt, der von Europa aus dem afrikanischen Kontinent am nächsten liegt.

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Richtig, Gibraltar, hier im Sonnenaufgang.

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Und hier schon mit genügend Licht. Auf der anderen Seite…

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…ein erster Blick auf den afrikanischen Kontinent.

Die Einreise, mit Stempel im Pass und allem Drum und Dran, wird gleich auf dem Schiff erledigt. Das Procedere für die Einfuhr des Autos ist im Mai diesen Jahres stark vereinfacht worden und wird vom Zoll mit erledigt. Der Zoll hat außer Fragen nach Drohnen, Drogen und Waffen einen müden Blick ins Auto geworfen und 30 Minuten später waren wir durch.

Wir fahren in Marokko…

P1080895.jpg …und können gleichzeitig noch einen Blick auf Spanien werfen.

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Voila, Ceuta, die spanische Exklave in Marokko, sozusagen Gibraltar umgedreht.

Unser Weg ging vom Hafen Tanger Med Richtung Tetouan, und damit zunächst an der marokkanischen Mittelmeerküste entlang.

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Der Verkehr war aber schon nicht mehr wie gewohnt.

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Für den Fussgänger auf der Autobahn reichte unsere Reaktionsgeschwindigkeit mit der Kamera nicht aus, deshalb hier kein Foto. Von Tetouan ging es weiter Richtung Chefchauen. Jetzt waren wir richtig in Marokko angekommen.

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Chefchauen war auch unser Ziel für´s erste Wohnzimmer in Marokko. Oben auf dem Berg bei Camping Azilah. Von da aus ging es zu Fuß über einen mit Treppen (oder was als solche gilt) ausgestatteten Waldweg in die Stadt.

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Chefchauen wird auch die blaue Stadt genannt, warum, schaut selbst.

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In der Medina werden die Häuser und Wege vieler Gassen so gestrichen und auch erhalten. Es gibt aber Nuancen…

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…und historische Gebäude, die nicht blau gestrichen wurden.

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Zum Abschluss des Tages gab es Kebap und Couscous mit nettem Ausblick.

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Durch das Rif Gebirge nach Fes

Morgens waren wir so ziemlich die letzten, die aufbrachen. Der Campingplatz lag zwar schön, aber auf das Duschen hatten wir verzichtet, da die sogenannten Sanitäranlagen weder heißes Wasser hatten, noch irgendwie gereinigt aussahen.

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Es konnte also nur besser werden. Und es wurde besser. Bei schönstem Wetter machten wir uns auf nach Fes.

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an den Strassen wurde gearbeitet, teilweise, wie man bei genauer Betrachtung des Bildes sehen kann, sehr halsbrecherisch. Wir wollten in keinem der Bagger am Hang arbeiten.P1080978.jpg

Nette Versorgungsstationen..

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…schöne Landschaft…

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…außergewöhnlicher Verkehr.

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Nette Ortschaften

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Manchmal war ein Fahrer etwas abgelenkt, das verzeihen die schmalen Straßen nicht.

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Dann eine große Überraschung, ein Fluß der Wasser führt…

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…dazugehörig eine schmale Brücke, die man nur im Schritttempo passieren kann, da der Belag auf dem Metallrost nur stellenweise vorhanden war.

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Glücklicherweise konnte uns niemand entgegenkommen.

Es gab sogar eine Allee, oder so ähnlich.

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Nachdem wir von der Nationalstraße auf eine Nebenstraße mit 3 Ziffern gewechselt waren, verringerte sich das Tempo von durchschnittlich 60 km/h auf unter 40 km/h.

Gründe? Seht selbst…

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Dafür fast kein Verkehr und tolle Landschaft.

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Nach knapp 200 km, die wir nach etwas mehr als 5 Stunden (Pause abgezogen) absolviert hatten, ein erster Blick auf Fes, mit mehr als 1 Million Einwohner die zweitgrößte Stadt Marokkos.

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Auch hier der Esel ein alltägliches Verkehrsmittel.

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Dann der Stadtrand von Fes, mit Speicherburg.

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Wenn man wie wir nicht von der Autobahn, sondern von einer Nebenstraße Fes erreicht, ist die Einfahrt in die Stadt schon fast idyllisch.

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Aber auch das gehört zur Idylle…

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…wie überhaupt die Landstraßen hier ziemlich vermüllt sind, im Gegensatz zu den Ortschaften.

Dann aber doch Einfahrt in die Stadt.

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Chaotischer Verkehr und Mitfahrer, die sich im Kreisverkehr von hinten anschleichen.

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Dieser junge Mann sprang uns vors Auto und dem Sprinter hinten auf.

Ein erster Blick auf die Stadtmauer…

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…und dann in die Neustadt um unser Wohnzimmer aufzuschlagen.

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Empfohlen war der Platz Diamant Vert, den wir auch fanden. Wir waren sofort total begeistert vom Anblick. Doch leider ist der Platz geschlossen, man bot uns zwar an, auf der Straße (das wäre sehr sicher) zu campen und Duschen sowie Wifi nutzen zu können, aber dazu hatten wir keine Lust.

Die einzige Alternative hier in Fes ist dann ein Platz direkt neben dem Stadion. Allerdings eher rudimentär ausgestattet. Wenigstens hatten die Duschen heißes Wasser. Allerdings war Wifi Fehlanzeige. Hier merkten wir dann, dass unser Auto WLan leider nicht so funktionierte, wie wir uns das vorgestellt hatten. Es konnte sich nur mit Franks Handy verbinden. Blog schreiben also ebenfalls Fehlanzeige.

Wie ihr ja jetzt gemerkt habt, haben wir dies korrigiert. Nach der Besichtigung der Medina von Fes (wie wir bestätigen können, einer sehr großen Medina) sind wir abends, weil wir zu faul waren den Bus fahrbereit zu machen und dachten, dass wir ein Taxi bekommen, fünf Kilometer, an einer stark befahrenen Straße, teilweise ohne Fußweg, zum nächsten Elektrofachmarkt gelaufen (bei 27° C) und haben einen neuen Mobil-Router gekauft. Voilá, nun geht´s mit unserer Internetverbindung dank Maroc Telekom.

Unseren Besuch in der Medina wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Los ging es am Bab Bou Jelou.

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Und jetzt ohne viele Worte die Talaa Seghira hinunter…

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Auch für Erfrischung ist gesorgt, an mehreren Stellen gibt es solch reich verzierte Trinkbrunnen.

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Das Angebot ist groß.

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Seitengassen

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Höfe

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Die Talaa Keira, bekannt für Kleinkunst und Handwerk

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Teilweise in sanierungsbedürftigem Zustand…

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…aber auch noch mit „echten“ Läden.

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Ein Kunstmuseum mitten in der Medina, in einem ehemaligen Palast.

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In die andere Richtung geht es auf den Gemüsemarkt

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Ausklang dann mit einem netten Essen in der Nähe des Bou Jeloud…

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…natürlich darf der Tee nicht fehlen.

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In den hohen Atlas, nach Ouzoud

Auf der Karte sah die Strecke noch ziemlich kurz aus. Als unser Navi dann für die rd. 370 km 7 Stunden und 15 Minuten aufrief, konnten wir das gar nicht glauben. Jetzt wissen wir, Straßen, die auf der Karte noch ziemlich gerade aussehen, sind oftmals ganz schön kurvig. Nach einem kurzen Stopp am Supermarkt ging es trotzdem los. Wir hatten einen Tag mit ständig wechselnden Eindrücken.

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Beispielsweise in Ifrane, einem Wintersportort, den man auch die Schweiz Marokkos nennt.

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Nicht nur die Häuser sahen europäisch aus. Danach wieder Marokko.

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Gerne auch mit R4, die hier noch überraschend oft zu sehen sind.

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Im nächsten Dorf war Souk, den wir uns wegen der langen Fahrt gespart haben. Ab jetzt werden unsere Tagestouren kürzer und wir werden vom nächsten Souk berichten.

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Danach wieder fantastische Landschaft.

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Immer wieder mit einheimischen Verkehrsmitteln.

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Auf einmal konnte man sogar etwas schneller fahren. Immer auf der Hut vor den häufigen Verkehrskontrollen.

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Viehtransport in mehreren Ebenen auf Pickup.

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Endlich kamen die Berge…

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…und mit ihnen auch tolle Gebäude.

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Zu den Straßen würde man in Schottland Single Track Road sagen, aber ohne Ausweichstellen. War bei Gegenverkehr ganz schön spannend, vor allem, weil marokkanische Autofahrer keine Gefangenen kennen.P1090233.jpg

Dazu kam, dass die Straßenränder oft ausgefranst und scharfkantig waren, was diverse Reifenleichen am Wegesrand bewiesen.

Trotz allem begann jetzt erst der richtige Spaß an der Tour.

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Es kamen Straßenteile, die besser mit ihr wißt schon…

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…zu befahren waren.

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Das ist der Canyon, der überbrückt wurde (von der Brücke fotografiert).

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Die Vielfältigkeit der Tour ließ uns vergessen, dass wir schon mehr als 5 Stunden unterwegs waren.

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Als es schon beinahe dunkel wurde, erreichten wir Camp Zebra in Ouzoud.

P1090280.jpgKurz nach uns kamen auch zwei Jungs, die wir schon in Fez getroffen hatten, Thomas (mit Sprinter) und Stefan (mit T5).

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Eine sehr schöne Anlage, nicht nur außen. Hier die/das Reception/Foyer/Restaurant…

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…und die Umgebung (am nächsten Morgen fotografiert).

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Den Abend ließen wir mit einer leckeren Tajine nach Art des Hauses ausklingen, um am nächsten Morgen die Cascade d´Ouzoud zu erkunden. Genießt einfach.

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Beim Gang um die Fälle (2 Std. mit jeweils 130m Höhendifferenz und Treppen – puh) konnten wir auch die traditionelle Bewässerung der Olivenbäume bewundern.

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So und jetzt die Fälle von unten.

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Hat sich gelohnt, jetzt erholen wir uns (vor allem Frank) von den Aufwärtstreppen und machen einen lazy Day.

 

 

 

 

 

Auf der R 307 durch den hohen Atlas

Hört sich komisch an die Überschrift, in den einschlägigen Foren wird aber heftig darüber diskutiert, wie aktuell die Lage auf dieser Straße (?!) ist. Wir können sagen: befahrbar.

Eigentlich wollten wir ja Richtung Marrakech fahren um dann über den Tizi´n´Test Pass den Atlas zu überschreiten. Nachdem unsere Nachbarn, Thomas und Stefan uns aber sagten, dass sie Richtung Dades Schlucht weiterfahren, haben auch wir uns die Karte nochmals angeschaut und umgeplant. Zwar nicht Richtung Dades Schlucht direkt, aber auf die Straße der Kasbah´s. Als Route wählten wir die R 307, da wir noch nicht wussten, dass das eine echte Herausforderung wird. Gut, nicht nur Herausforderung, sondern eine der landschaftlich schönsten Routen die wir bisher gefahren sind.

Hier übrigens Thomas und Stefan, mit denen wir morgens noch über Kaffee philosophierten.

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Zu Beginn unserer Tour ging es noch auf guten Straßen Richtung Demnate, einer Stadt mit intakter Stadtmauer.

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Personentransporte mit zu wenigen Sitzplätzen sind hier kein Problem.

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Dann ging es langsam richtig in die Berge. Höchster Pass auf der Strecke 2.150m, höchster Berg (Djebel Anrhomer) 3.607m. Lasst Euch mitnehmen.

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Die Straßen wurden wieder zu Single Track Roads…

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…die Umgebung fantastisch.

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Die Landschaft blieb währen der Fahrt gigantisch, die Straße wurde aber zur Half Track Road und war teilweise kaum noch vorhanden.

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Als es langsam abwärts ging…

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wurde es auch immer windiger. Sand lag in der Luft.

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Unser Ziel lag vor uns…

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…der Ksar Ait Ben Haddou, bekannt aus vielen Historienschinken und Game of Thrones.

Morgen dazu mehr, wir verabschieden uns aus einem sehr schönen kleinen Restaurant…

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…mit einer Tajine (diesmal auch im Bild).

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