Estland 5. Juni

An der Ostsee entlang nach Tallin. Das war heute unser Plan.

Als wir unseren Freund bei der Wäsche sahen…..

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….fiel uns ein, dass auch unser anderer Freund, insbesondere nach Andreas Offroad- Einlage, dringend einer oberflächlichen Pflege bedurfte.

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Ja, ja, es ist Sonntag und jeder gute Deutsche putzt sein Auto Samstags, wissen wir auch.

Die Esten sind die Skandinavier im Baltikum, so unser Reiseführer. Tatsächlich wirkt hier auch alles schon deutlich nordischer als in Litauen und Lettland. Selbst die Sprache erinnert an finnisch.

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In Tallin standen wir zunächst etwas orientierungslos vor einem sowjetischen Monumentalbauwerk. Etwas heruntergekommen und wohl schon zur Zeit des Richtfestes ziemlich hässlich. Aber man konnte gut die Altstadt lokalisieren.

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Einen ersten Blick in die Altstadt haben wir dann auch noch riskiert, obwohl wir morgen für Tallin den ganzen Tag Zeit haben.

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Schon der erste Eindruck ist umwerfend. Wir freuen uns auf eine ausgiebige Besichtigungstour.

Zum Abschluss des Tages haben wir, standesgemäß, unser Wohnzimmer im Olympiayachthafen (Moskau 1980) aufgebaut.

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Russland 7. Juni

Ein bisschen Bammel hatten wir ja schon vor dem Grenzübertritt nach Russland. Dann kam aber alles ganz anders.

Schuld war das Hi-Tech Grenzabfertigungssystem der Esten. Anmeldung im Internet, um einer Schlange an der Grenze zu entgehen. Hört sich gut an, dachten wir. Dann jedoch klappte die Bezahlung im Internet nicht. Machen wir die Anmeldung eben über die Hotline. Hat dann auch geklappt, allerdings nur für 3.00 Uhr in der Früh.

Nicht nur wir, auch der Estnische Grenzbeamte war um diese Zeit etwas mufflig. Wobei, bei uns ging ja auch die Muffe, deswegen haben wir es nicht so raushängen lassen.

Die russischen Grenzer und Zollbeamten waren aber total cool, sehr zuvorkommend und freundlich. Die Zöllner haben sich mehr für die Technik unseres Busses interessiert als für den Inhalt. Alles ging super schnell und absolut reibungslos.

So waren wir um 4.00 Uhr schon in Russland. Kurz nach der Grenze haben wir dann erst mal Frühstückspause gemacht.

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Eigentlich hatten wir ja vor,  an der Grenze schon eine Telefonkarte zu kaufen. War um die Uhrzeit natürlich nicht möglich, aber es gab Alternativen.

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Nach Sankt Petersburg war es dann nicht mehr weit.

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Leute, was hier dem Auge geboten wird ist unbeschreiblich. Wir waren ja vor kurzem in Versailles und wir wissen Luddi hat´s erfunden, aber was hier an Schlössern und Palästen steht, ist echt noch mal einer oben drauf. Dazu mehr morgen.

Heute haben wir uns erst mal die Petrograder Seite der Newa vorgenommen, insbesondere die Peter und Paul Festung. Allerdings sind einige der Aufnahmen von der gegenüberliegenden Seite. Der Adler oben ist übrigens über einem Festungstor angebracht.

Vor den ganzen Kirchen, erstmal das Dach einer Moschee.

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Eine der wunderschönen Brücke über die Newa, die hier übrigens ca. 600 m breit ist.

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Die „Kapelle“ in der Festung.

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Der Strand der Festung, mit einer anderen Brücke über die Newa.

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So sehen die Laternen auf einer Brücke aus.

Ach ja, zwischendrin der Beweis, dass wir tatsächlich hier sind (und für Lenka der Beweis, dass es Andrea noch gibt und dass es ihr gut geht).

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Die Festung von aussen.

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Ein erstes Bild von der Eremitage.

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Und dahinter geht´s morgen weiter.

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Wir haben schon mal bei einer Bootstour einen ersten Eindruck gewonnen, dem Fotograf ist aber der Saft ausgegangen….

Sankt Petersburg, 8. Juni

Das schwierigste am heutigen Beitrag war die Auswahl aus den vielen Fotos, insbesondere da die Kamera wieder Saft hatte.

Sankt Petersburg wird auch als das Venedig des Nordens bezeichnet…..

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…die Brückenleuchten sind aber etwas kunstvoller….

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…die Paläste etwas größer….

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…und auch die Figuren auf den Brückenpfeilern sind zu beachten…

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…die Dimensionen sind insgesamt aber deutlich andere. Nicht nur wegen der 5 Millionen Einwohner sondern auch wegen der echten Paläste.

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Wie hier, der Winterpalast. Im Vordergrund die Siegessäule (diesmal nicht über die Deutschen, sondern 1812 über die Franzosen).

Der Winterpalast beherbergt heutzutage die Eremitage. Nachfolgend ein paar Impressionen.

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Gegenüber waren Ministerien untergebracht, Außen-, Finanz- und Kriegsministerium. In der Mitte der Generalstab. Das Gebäude ist mit 700m Länge eines der größten in Europa.

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Noch ein paar Eindrücke vom Nevski Prospekt, des hiesigen Prachtboulevards.

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Im Kaffee Pankin trafen sich vor allem die russischen Schriftsteller.

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Das älteste Haus auf dem Nevski Prospekt.

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Eine Nebenstrasse.

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Russische Polizisten bei der Bergung eines älteren Einsatzfahrzeugs.

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Jetzt sind wir schon gegenüber der Erlöserkirche.

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Zum Abschluss die (Blut-) Erlöserkirche.P1010274.JPG

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Damit seid Ihr auch für heute von uns erlöst.

In den nächsten Tagen müssen wir sehen, wie wir einen vernünftigen Internetzugang bekommen. Es wird voraussichtlich keine täglichen Berichte mehr geben. Dafür wird es jetzt ein klein bisschen abenteuerlicher für uns.
Der Abschied von Sankt Petersburg wird uns aber durch einen deutlichen Wetterumschwung erleichtert. Heute kam der Regen (gegen Mittag) und ab morgen sind es hier nur noch 12°, gegenüber 20° von heute. Also auf nach Süden, Richtung Kasan, aber mit einem deutlichen Bogen um Moskau herum (s. Reiseroute).

 

Russland 9. Juni

Überraschend, jedenfalls für uns, gibt es hier an den Fernstrassen vereinzelt neue Tankstellen, die auch Wifi anbieten, daher schon jetzt der neue Beitrag.

Der Abschied von Sankt Petersburg erfolgte nach Osten und damit nicht über die Autobahn Richtung Moskau. Dabei konnten wir auch noch ein paar andere Ecken von Sankt Petersburg sehen. Das ganze bei 7° und Regen.

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Der Abschied.

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Jetzt geht´s Richtung Kasan rund 1600 km über Land.P1010408.JPG

Dabei waren die Strassen überwiegend in überraschend gutem Zustand und überall wurde auch an ihnen gebaut.

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Allerdings gilt dies nur für die Fernstrassen. Hier die Einfahrt in ein Dorf.

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So sieht die Abfahrt von der Fernstrasse aus…

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…und so die Strasse zum Dorf.

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Ein großer Fluss kündigt Cherepovets, eine Industriestadt im Osten an.

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Dann kommt die Silhouette der Stadt am Horizont in Sicht..

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Einfahrt in die Stadt. Alles hübsch hässlich hier.

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Das Land außen rum aber….

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Russland 10. Juni

Russland ist schön!

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Was wir allerdings revidieren müssen, ist die Aussage über die Qualität russischer Fernstrassen. Als wir nämlich jetzt in´s Geräusch gefahren sind, haben wir ganz andere Fernstrassen erlebt.

Zunächst waren wir schon davon geschockt…

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…aber es kam noch viel besser.

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…teilweise war Schrittgeschwindigkeit angesagt. An unserer Achse hörte sich das deutlich schlimmer an, als es auf den Fotos rauskommt.

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Nun ja, als wir dann in einem der wenigen Städtchen an unserer heutigen Strecke (immerhin mehr ca. 500 km geplant) tanken und etwas einkaufen wollten, sind wir dann auch erstmals von der Polizei kontrolliert worden.

Auf der Suche nach dem Laden sind wir an diesem erst mal vorbeigefahren. Die Polizei stand vor einem Kaffee, vor dem wir dann wendeten. Sah vielleicht schon komisch aus. Auf dem Weg zur Tankstelle fuhren wir dann wieder an der Polizei vorbei, die zwischenzeitlich den Standort geändert hatte. Von der Tankstelle zurück mussten wir wieder da vorbei und da gab sich der Polizist sichtbar einen Ruck und winkte uns raus.

Auf seine in russisch vorgebrachten Forderungen antworteten wir ihm auf deutsch. Er konnte es kaum glauben, dass jemand durch Russland fährt ohne die Sprache zu beherrschen und dann auch noch durch diese gottverlassene Gegend.
Wir beschlossen ihm dann mit einem bürokratischen Overkill zu antworten. Neben den Pässen, den Immigration Cards und den Registrierungen bekam er internationalen und deutschen Führerschein sowie die Fahrzeugpapiere. Als wir ihm noch die Zollerklärung geben wollten winkte er schon lachend ab.
Er ging dann zu seinem Auto zurück und sprach wohl mit seiner Zentrale. Danach gab er uns kopfschüttelnd alle unsere Papiere zurück und wünschte uns (vermutlich) eine gute Weiterreise.

Ach ja, und eingekauft haben wir auch noch.

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Wir haben auch alles bekommen, allerdings war die mit Abstand größte Regalfläche mit Vodka belegt.

Danach haben wir ausgiebig Mittagspause gemacht….

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Danach war Mücken jagen im Auto angesagt. Die kamen wohl aus dem Fluss nebenan und hierher.

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Danach sind wir weitergefahrenen haben weiter gejagt. Da wir uns nicht beizeiten um einen Nachtplatz gekümmert haben sind wir dann gefahren, gefahren und gefahren. Im Dunklen war es nicht mehr möglich bei den Waldwegen einen vernünftigen Platz zu finden. Parkplätze an den Strassen gab es bis auf mickrige Parkbuchten auch keine. Menschliche Ansiedlungen Fehlanzeige und die, die es gab, waren irgendwie schon ausgestorben.

Also sind wir bis kurz vor Kazan gefahren und haben dann eine gut ausgestattete Tankstelle gefunden.

Netter Nebeneffekt der schlechten Strassen:

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Wir haben übrigens in Russland bisher kein einziges ausländisches Nummernschild gesehen. Finden wir bemerkenswert.

 

 

Russland 11. Juni

Nach einem technischen Check, ok ich habe mir die Reifen, Reifenmuttern und den Unterbodenschutz angesehen sowie den Ölstand kontrolliert, sind wir nach dem Frühstück erst gegen Mittag Richtung Kazan aufgebrochen.

Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Hier das vermeintlich rückständige ländliche Russland, dort die quirlige, lebenslustige Millionenstadt.

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Umzügler waren auch auf der Strecke.

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Warum wir aber Kazan als Zwischenstop geplant hatten wurde auch uns erst klar, als wir auf der Wolgabrücke fuhren.

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Der Kazaner Kreml.

Die Suche nach einem Hotelzimmer gestaltete sich deutlich schwieriger als gedacht. Hat aber letztlich super geklappt, direkt im Zentrum.

Morgen dann mehr.

Kazan 12. Juni

Was man leider mit Bildern nicht rüberbringen kann, ist die Atmosphäre der Stadt. Hier fühlt es sich sehr südlich an. Die Leute sind unaufgeregter. Selbst der Polizist, der uns gestern rauswinkte, kontrollierte nur schnell die Pässe und schickte uns weiter.

Ein kleiner Eindruck entsteht vielleicht beim Blick in die sonntägliche Fußgängerzone.P1010698.JPG

Die, die nicht durch Fußgängerzone flanieren, und man trifft sie hier, die aufwändig zurechtgemachte Russin im Cocktailkleid, sind in einem der vielen Parks oder auf der Wolga unterwegs.

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Wir haben uns zuerst den Kreml angesehen.

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Vor dem Kreml….

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….der Blick auf Denkmal und Prachtstrasse.

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Im Kreml beeindruckende Anlagen und Gebäude. Im Übrigen sind dies alles Museen.

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Kurz vor unserem Hotel sieht es so aus:

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Ansonsten fällt es schwer eine Auswahl von Ansichten zusammenzustellen, da sogar in Hinterhöfen tolle kleine Kirchen und Moscheen zu finden sind.

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Tolle Dächer gibt es zu bewundern.

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…und noch eine bescheidene Auswahl subjektiver Art.

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Soweit aus Kazan. Morgen geht´s weiter Richtung Kasachstan.

Russland/Kasachstan 13. und 14. Juni

Russland ist nicht nur schön, sondern auch groß!

Wir sind jetzt unterwegs nach Kasachstan, über Orenburg. Die Landschaft ist weit und dabei wenig abwechslungsreich, es sei denn, es kommt eine Überquerung der Wolga, die an dieser Stelle eine Verbreiterung hat.

Nachfolgend einige Eindrücke.

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Mitsamt einem Russen bei der Freizeit.

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Das Wetter kann man frühzeitig einschätzen.

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Ja ich weiß, fast so schlimm wie ein Sonnenuntergangsphoto. Aber ihr müsst die Landschaft im Hintergrund beachten.

Auch die Kirchen sind hier auf dem flachen Land etwas kleiner.

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Die Raststätten wirken ein wenig improvisierter.

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Dafür sind die Schrebergärten einfach hmmmm….

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…und dann eine Stadteinfahrt, wie wir sie uns klischeemäßig vorgestellt haben.

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Habe ich es schon erwähnt? Russland ist groß und wir haben nur einen kleinen Teil gesehen. Wir sind schräg von St. Petersburg im Norden über Vologda, Kazan und Orenburg in den Süden (genauer Südwesten) gefahren (unsere Papierkarte „Russland West hat aber die Region Orenburg schon nicht mehr im Angebot). Die vielen Eindrücke müssen wir erst noch sortieren. Wir kommen uns schon jetzt vor wie Japaner auf der 5-Tage-Europatour.

Im Norden die endlosen Wälder, die dann immer stärker in endlose Felder  übergingen. Um Orenburg dann Ölfelder und Raffinerien. Zu St. Petersburg und Kazan ist ja schon einiges gesagt.

Zum Schluss haben die Russen uns noch mal richtig gezeigt, was sie im Vernachlässigen ihrer Strassen so drauf haben.

Die Grenze.

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Die letzten 30 km russische Strasse zur Grenze.

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Die kasachische Seite direkt nach der Grenze.

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Ansonsten hat sich an der Landschaft nicht viel geändert. Der Grenzübergang war umspektakulär und schnell. Freundliche Grenzer und Zöllner auf beiden Seiten der Grenze.

Heute Abend sind wir in Aqtöbe. Da aber das Hochladen von Bildern immer länger dauert, werden wir die Bilder von Aqtöbe mit unserem nächsten Bericht, d.h. wenn wir wieder Internetzugang haben, zeigen.

 

 

Kasachstan 15. und 16. Juni Teil 1

Wir sind im Nordwesten Kasachstans angekommen. Ein paar Eindrücke fehlen noch von Aqtöbe, der Stadt von der das Auswärtige Amt derzeit abrät. Wir haben nichts davon gemerkt, dass eine besondere Atmosphäre der Bedrohung herrschen könnte. Keine hohe Polizeipräsenz, ausser zur Verkehrsüberwachung und auch sonst keine Sicherheitskräfte. Jedenfalls nicht sichtbar. Vielmehr konnte man sehen, dass Kasachstan ein Land im Umbruch ist. Auf der einen Seite ein modernes Einkaufszentrum und sakrale Prunkbauten im neuen Stadtkern, auf  der anderen Seite eine normale Wohngegend, seht selbst:

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Ab Aqtöbe lagen mehr als 1.500 km Steppe vor uns. Das klingt wie 1.500 km Einöde und Langeweile. Kasachstan hatten wir auch nur als Transitland Richtung Seidenstrasse in unserer Planung.

Doch weit gefehlt. Die Steppe ändert ständig ihr Aussehen. Von Grasland zu Wüste, mit Tümpeln und Seen, mit ausgetrockneten Gewässern, mit Nutztieren vom Schaf bis zum Kamel und der Weite.

Eigentlich sollten hier Bilder kommen, das schafft das Internet hier aber leider nicht. Wir werden daher jetzt die Beiträge teilen und schauen ob das klappt.