Es kann nur Einen geben… 27. und 28.8.

Auf den Spuren des Highlanders sind wir in der Gegend von Glenfinnan und der Isle of Sky unterwegs. Sehenswürdigkeiten standen auf dem Programm. Das hatte den Nachteil, dass viele Andere die gleiche Idee hatten. Wir befinden uns jetzt in der touristischsten Gegend der Highlands, mit vielen Hotspots, von denen wir einige vorstellen werden.

Von Strathcarron aus wollen wir die Isle of Sky besuchen. Wie immer in Schottland ist auch der Weg bereits ein Erlebnis.

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Dann kam der erste bereits überfüllte Parkplatz, was uns andeutete, dass auch die erste Attraktion auf uns lauerte.

Es kann eben nur Einen geben…

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…Eilean Donan Castle von der einen Seite und (deutlich dramatischer)…

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…von der Anderen.

Den Besuch sparten wir uns (wäre auch langwierig geworden). Übrigens ist die Burg zu Beginn des 20. Jahrhunderts rekonstruiert worden. Sieht nur alt aus. Spielt aber trotzdem in fast jedem Highland Klassiker eine Rolle, nicht nur im Highlander, sondern auch bei Braveheart und Rob Roy.

Nicht weit entfernt geht es über die Skye-Bridge auf die Isle of Skye.

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Wie ihr seht, hat die Brück schon was von der Fahrt in den „Sky“.

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Die Isle of Skye wird als die Highlands im Taschenformat bezeichnet. Über relativ volle Straßen ging es in Richtung Portree, der Inselhauptstadt.

 

Die Landschaft wie immer beeindruckend.

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Portree selbst ist ein schnuckeliges Städtchen, allerdings wie schon bei Eilean Donan Castle, überlaufen. Nach der relativen Einsamkeit der nördlichen Highlands mussten wir uns an diesen Zustand erst wieder ein wenig gewöhnen.

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Der Hafen (oben) und der Blick in die Bucht von Portree (folgend).

 

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Noch ein paar Eindrücke von der Isle of Skye…

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…inkl. einem einsamen, aber standhaftem Baum.

 

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Wir haben dann von der großen Rundreise über die Isle of Skye abgesehen, da noch einige weitere Highlights in der Gegend auf uns warteten. Insbesondere der höchste Berg Großbritanniens, der Ben Nevis, war unser Ziel für den Abend.

Wie immer (uns fallen schon keine Redewendungen mehr ein) war der Weg an sich schon ein Highlight.

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Die Höhe von 1344 Metern (manche Schotten sprechen sogar nicht geizig von 1345 Metern) hört sich zunächst nicht besonders hoch an. Allerdings waren auch deutlich niedrigere Berge in den Highlands schon echt beeindruckend. So auch der Ben Nevis. Vor allem, da wir an seinem Fuß unser „Wohnzimmer“ bezogen.

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Heute (sozusagen der nächste Morgen) herrscht Driech (ihr wißt schon, der langanhaltende). Nichts desto Trotz standen weitere Sehenswürdigkeiten in der Gegend für die Besichtigung durch die Kläuse an.

Auf dem Weg an das Loch Ness mussten wir nach der Überfahrt über eine Brücke bereits das erste Mal eine Pause einlegen, um Euch die Alte und die neue Brücke über einen Zufluss zum Loch Lochy (ist das Loch nach dem Loch Ness, Andrea vermutet, den Schotten sind die Namen ausgegangen) zu zeigen.

Zunächst die alte Brücke…

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…mit vorgelagertem Wachturm (oder Zollturm?)…

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…und dann die neue Brücke (die, über die wir gefahren sind).

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Na? Wo ist der Unterschied?

Richtig, über die neue kann man fahren. Ist schon toll hier (vor allem wenn es eine kurze Regenunterbrechung gibt).

Dann Loch Ness, ohne Ungeheuer, aber ungeheuer beeindruckend.

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Das ist der Blick vom Wachturm von Urquardt Castle. Das Castle selber einer der Höhepunkte jeder Schottlandreise. So jedenfalls der Reiseführer unseres Vertrauens, dem wir hierher gefolgt sind. Macht Euch selbst ein Bild.

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Zum Abschluss noch ein Bild vom Loch Ness in die andere Richtung und dann (auch in der anderen Richtung) nach Glenfinnan.

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Glenfinnan auch aus Filmen bekannt, wie Ihr unschwer am nächsten Bild erkennen könnt.

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Eigentlich wollten wir pünktlich zur Überfahrt des Jacobite Steam Trains hier sein, war jedoch unmöglich zu erreichen, da in Glenfinnan und der näheren Umgebung kein Parkplatz frei war. Wie sich anlässlich der obigen Aufnahme herausstellte, war dies ein Glück. Als nämlich keine Leute mehr da waren, konnte nur mit zwei leichten Stürzen im völlig aufgeweichten Untergrund, überhaupt der Punkt für die Aufnahmen erreicht werden.

Von unten macht das Glenfinnan Viadukt übrigens auch einiges her.

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In Glenfinnan findet sich zusätzlich noch das Glenfinnan Monument. 1815 gebaut in Verklärung des letzten großen Aufstands der Highland-Clans, zusammen mit Bonnie Prince Charlie (einem Stewart) 1745. Der sogenannte Jacobite-Aufstand.

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Das ganze zusammen mit der Umgebung und dem Loch Shiel (leider auch etwas hinter dem Regen verschwunden) ist das Ende unserer Tour der Sehenswürdigkeiten um Glenfinnan. Wir sitzen jetzt wieder am Fuße des Ben Nevis. Eigentlich wollten wir schon in Glen Coe sein, mussten aber zweimal nach Glenfinnan fahren, wegen des Touristenaufkommens. Glen Coe dann im nächsten Beitrag.

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