Nordlaos bis Luang Prabang

So angenehm unsere Guides auch waren, jetzt sind wir wieder frei. Der Grenzübertritt von China nach Laos verlief locker und ohne Probleme. Es regnete.

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Aber nach dem ersten Berg in Laos war alles gut. Die Strasse und das Wetter. Was auffällt: Kein Müll am Straßenrand. Während wir in China sogar beobachten konnten, dass Leute ganze Müllsäcke einfach auf die Strasse warfen, hier sind Straßen und Dörfer sauber.

Im weiteren Verlauf kam es uns vor, als würden wir direkt durch den Dschungel fahren.

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Unser China-Reiseplan empfahl die Weiterfahrt nach Luang-Namtha. Der Autowäscher in der chinesischen Grenzstadt Mohan empfahl die Weiterfahrt nach Oudomxai. Dem folgten wir, da nach unserer Information nach Oudomxai 80 km Horrorstrecke auf uns warteten.

Stattdessen mussten wir eine Stunde kurz vor Oudomxai wegen eines Unfalls warten (den zermatschten Kleintransporter an der Seite zeigen wir hier nicht). Die Polizei regelte dies, ohne Räumung, laotisch. Alle fuhren irgendwie aneinander vorbei.

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Unser Reiseführer beschrieb Oudomxai als eine durch hässliche Betonbauten verunstaltete Provinzstadt, die lediglich als Verkehrsknotenpunkt Bedeutung habe.
Weit gefehlt. Es war ein charmantes Städtchen mit äußerst netten Menschen und einem netten, kleinen Hotel. Auch dies, im Gegensatz zu chinesischen oder gar tibetischen Hotels, sehr sauber und gepflegt. Auch die Reisfelder in der Umgebung sehr gepflegt.

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Die erwartete Horrorstrecke entpuppte sich dann als neu gebaute Straße von bester Qualität, so dass wir am nächsten Tag Luang Prabang bereits nach knapp vier Stunden erreichten.

Unser Plan war einfach: Drei Tage ausspannen und Urlaub vom Reisen machen. Lange schlafen, gut frühstücken, ein bisschen Touristikprogramm und gut essen. Natürlich auch unseren Blog auf Vordermann bringen, nachdem hier keine Blockaden mehr waren.

Luang Prabang, die Altstadt, die Weltkulturerbe ist, liegt wie eine Halbinsel zwischen Mekong und Namkhan-Fluss. Sie ist ehemalige Königstadt und geistliches Zentrum von Laos. Dementsprechend gibt es hier unzählige Wat (Tempel) und einen alten Palast. Nach und Nach haben wir uns die meisten davon angesehen.

Als erstes fanden wir aber ein schönes Hotel am Namkhan, die Villa Ban-Lakham.

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So sieht es gegenüber unserer Terrasse aus.

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Das erste Weißbrot seit Wochen, man kann den französischen Einfluss unschwer erkennen.

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Die Bambusbrücke, die schon auf dem oberen Bild zu sehen ist, hier von Nahem.

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Noch ein paar Eindrücke von Luang Prabang.

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Der ehemalige königliche Palast.

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Buddha-Statuen auf dem Phousi-Hill, den wir bei 40° bestiegen haben.

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Als wir endlich oben waren, wurden wir mit einem tollen Blick belohnt. Einmal auf den Namkhan, einmal auf den Mekong.

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Typische laotische Goldverzierungen, wie sie sich an den Tempeln hier finden.

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Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke von einer Mekongfahrt (den Sonnenuntergang sparen wir uns).

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Morgen geht´s weiter, erst in die Berge zur Ebene der Tonkrüge (Plain of Jars) und dann den Mekong runter, Richtung 4000 Inseln und Kambodscha.

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