Kambodscha, 8. bis 10. August

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Diesmal fangen wir mit einem Bild an. Wir sind so „geflasht“, dass wir die Reihenfolge etwas verändert haben.

Nun der Reihe nach.

Zum Abschluss von Laos haben wir uns noch kurz vor der Grenze den breitesten Wasserfall der Welt (über 10 km breit), den Mekongfall angeschaut.

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Danach hatten wir uns irgendwie mit den Entfernungen verschätzt, denn auf einmal tauchte die Grenze auf und wir hatten unsere Beerlao-Vorräte noch nicht aufgefrischt.
Also, wir umgedreht und ins nächste Dorf gefahren. Dort gab es aber gar keinen Laden, sondern nur drei Restaurants, die zu allem Überfluss nur kambodschanisches Bier hatten. Lange Rede, kurzer Sinn – nach einer dreiviertel Stunde haben wir frustriert und ohne Beerlao aufgegeben und sind wieder zur Grenze gefahren, weil ein Grenzübertritt auch Zeit kostet.

Spannend war der Grenzübergang, da wir bei unserer Recherche irgendwie nicht mitbekommen haben, dass man ein Auto, welches man einführen will, 14 Tage vorher beim Zoll in Phnom Penh anmelden muss. Sebastians zwischenzeitliche Recherche bei der Botschaft in Berlin blieb ohne Ergebnis, die wussten auch nichts davon. Also sind wir einfach mal an die Grenze gefahren. Die laotischen Zöllner schickten uns erstmal ohne Auto zwecks Anfrage zu den kambodschanischen Kollegen.

Gerettet hat uns unser Carnet de Passage, das die Zöllner anerkannten, obwohl Kambodscha dem Carnetabkommen nicht beigetreten ist. Egal, wir waren drin!

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Kambodscha ist ärmer als seine Nachbarn, das erkennt man ziemlich schnell. Die Häuser sind nur noch Bretterbuden. Die Besseren sehen so aus.

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Trotzdem ist es schön und vor allem schattiger, da es hier weniger Reisfelder und dafür mehr Bäume gibt.

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Wir sind auf direktem Weg nach Siem Reap gefahren, der Stadt, die bei Angkor Wat liegt. Auch hier gibt es ein Mahnmal für die Killing Fields.

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Eigentlich haben wir dies heute erst zum Schluss gesehen, wollten aber nicht den Eindruck von Angkor Wat und den anderen Tempeln beeinträchtigen.

Nach Angkor Wat fährt man mit einem Tuk Tuk, das man für den ganzen Tag mietet, da die Entfernungen zwischen den Tempeln zu groß sind, um zu laufen. Man könnte auch mit dem Fahrrad fahren, aber wir gehen ja auch nicht mit dem Hometrainer in die Sauna.

 

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Unser Fahrer empfahl uns zunächst die Tempelrunde zu machen und danach erst Angkor Wat anzugehen. Er war der Chef.

Dementsprechend kommen jetzt Bilder von Bayon, Ta Prohm, Banteay Kdei, Pre Rup und Preah Khan. Natürlich nur eine kleine subjektive Auswahl. Das erste Bild des Beitrags ist übrigens auch vom Bayon.

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Wir können leider nicht beschreiben, was in uns ablief, als wir diese Tempel mitten im Wald sahen. Wir waren überwältigt.

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Nach dieser ganzen Pracht brauchten wir eine Stärkung. Unser Fahrer war völlig platt, als wir sagten, dass wir nicht in eines der Touristenrestaurants wollten, sondern lieber in eine der Garküchen am Wegrand. Ihm war es am Anfang fast peinlich uns zu erklären, dass es dort nur kambodschanisches Essen gibt, dabei musste er uns erst mal zeigen wie man das isst. Das war für die anderen Gäste eine echte Belustigung. Letztlich hat es aber prima geschmeckt, auch wenn  wir zunächst nicht sicher waren, ob das Limettenwasser für die Finger oder den Salat war.

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Danach holten wir uns einen ersten Eindruck von Angkor Wat, das wir dann am nächsten Tag eingehend besuchten. Hier wieder nur ein paar kurze Eindrücke:

Der Eingang mit dem 200m breiten Wassergraben.

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Der Blick nach dem Eingangstor.

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Jetzt keine weiteren Kommentare mehr, wir haben fast 500 Bilder von der Anlage und den Details gemacht. Es ist unglaublich.

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Wir haben jetzt auf unserer Reise so viel „Weltkulturerbe“ gesehen, dass man beinahe den Überblick verlieren kann. Angkor (der archäologische Park insgesamt) nimmt aber sicher einen besonderen Platz ein. Die Anlage ist riesig und wir waren zeitweise regelrecht ergriffen. Wahnsinn!

 

 

 

2 Gedanken zu “Kambodscha, 8. bis 10. August

  1. Liebe Andrea und Frank,

    die Bilder sind der absolute Wahnsinn, toll! Und auch die Berichterstattung macht sehr viel Spaß!
    Im Gedanken reise ich mit. Ich drücke euch und bis bald
    Lenka

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  2. Hallo Ihr zwei Weltenbummler !
    Schön , dass ihr euer Ziel doch noch erreicht habt und danke dafür, dass ihr und auf diesen tollen Trip mitgenommen habt und das ihr wohlbehalten angekommen seid !!
    Bis die Tage , wir freuen uns euch wieder zu sehen
    LG Iris und Pascal

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