Georgien 1, von Batumi nach Mestia

Nur 20 km nach der Grenze waren wir schon in Batumi, dem wuseligen Ballermann von Georgien.

Eine Stadt voller Gegensätze, erst traditionell und noch ein wenig postsozialistisch….

…und dann hypermodern.

Das ist übrigens die Sicht von dem Parkplatz auf dem wir unser Wohnzimmer für den Aufenthalt in Batumi geparkt haben. War nicht der schönste Platz, aber sehr gut am Ende der kilometerlangen Strandpromenade gelegen.

Abends logierten wir in einem der zahllosen netten Restaurants an der Promenade und den nächsten Tag nutzten wir für eine Stadtbesichtigung. Nachfolgend ein paar Eindrücke:

Der Alphabetturm, der das vollständige georgische Alphabet (immaterielles Weltkulturerbe) abbildet.

Das Riesenrad im Haus, das noch nie gelaufen ist. Weitere Eindrücke vom Weg durch die Innenstadt.

Hier von der Strandpromenade.

Ein extravaganter McDonalds, mit Garten im Gebäude. Als wir uns entschlossen hatten, auf dieser Reise auch mal einen McDonalds zu besuchen, bekehrte uns die Riesenschlange vor und im Gebäude.

Auch dieser Bambuswald liegt an der Uferpromenade.

Abschließend Nino und Ali, die alle halbe Stunde miteinander verschmelzen.

Nach so viel Trubel ging es für uns nun in den hohen Kaukasus. Viele nette Begegnungen hatten wir auf dem Weg in die Berge.

Es ging aber nicht nur durch Kuh- und Schafherden, sondern auch durch unbeleuchtete Tunnel.

Die Landschaft wurde immer spektakulärer….

…und dann bestätigten die ersten Wehrtürme die Ankunft in Svanetien.

Unser Schlafzimmer parkten wir diesmal auf einem kleinen Bauernhof vor Mestia, den wir über eine ziemlich schmale Piste erreichten.

Die Ausblicke entschädigten für die abenteuerliche Anfahrt.

Am nächsten Tag besichtigten wir noch den Skiort Mestia, der in sozialistischen Zeiten den Schweizer Skiorten nachempfunden wurde (mehr oder weniger).

Nach tanken und frischem Klatschbrot (Andreas Wortschöpfung für Brot, das an die Ofenränder geworfen und dort gebacken wird, eigentlich heißt es „Tonis Puri“) aufnehmen, ging es für uns dann weiter nach Ushguli, dem berühmtesten Dorf Georgiens.

Ein Gedanke zu “Georgien 1, von Batumi nach Mestia

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