Nordirland 02. und 03. September

Waren wir in Edinburgh noch auf den Spuren von Inspector Rebus unterwegs, folgen wir jetzt Sergeant Macduffy, was bedeutet, dass wir nach Belfast erst mal nach Carrickfergus fahren mussten. Angeschaut haben wir uns Carrickfergus Castle, das Schauplatz für einen Mord war. Sah aber sehr friedlich aus.

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Das Wetter wurde besser, die Temperaturen lagen zwischenzeitlich bei rekordverdächtigen 22°C. Wir fuhren die Causeway Coastal Route, die Küstenstrasse Nordirlands, die uns zu den Highlights der Provinz bringen sollte, dem Giant´s Causeway und den Dark Hedges.

Lasst Euch auch etwas verzaubern…

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Ein toller Bus vor toller Kulisse…

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…kann durch wahre Schönheit doch fast noch in den Schatten gestellt werden…

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…fanden jedenfalls unsere Freunde auf dem Wasser.

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Aber weiter geht´s mit dem verzaubern…

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…und dann tauchte unversehens, und für uns durchaus überraschend, Carrick a Rede auf.

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Vorgelagert eine weitere Insel, die durch eine „Rope Bridge“ mit dem Festland verbunden ist. Ihr wißt schon, die aus Game of Thrones.

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Da geht´s übrigens dreißig Meter runter.

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Von dort aus sind wir weiter Richtung Giant´s Causeway gefahren, konnten aber den Parkplatz schon nicht erreichen. Macht nix, suchen wir uns erst mal ein Wohnzimmer. War aber auch nicht so leicht wie gedacht. Gefunden haben wir einen schönen Platz, deren ältere Besitzerin uns darauf hinwies, doch abends nach halb sieben den Giant´s Causeway aufzusuchen, dann würde man sich auch die Parkgebühren von 23 Pfund sparen. Doch dann kam der Regen.

Na ja, morgen ist auch ein Tag und dann soll das Wetter besser sein…

War es dann auch tatsächlich. Erstmals sausten wir ohne Frühstück morgens los, um möglichst vor den Touristenmassen (ja ich weiß, Touris sind wir auch, aber keine Masse) da zu sein. Wir waren dann zusammen mit 4 (i.W. vier) anderen Touristen da. Es war (Achtung Wortspiel) gigantisch. Doch seht selbst…

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Unglaublich! Schöne Sonne und wir fast alleine an einem solchen Ort.

Vor 9 Uhr verließen wir Giant´s Causeway wieder in Richtung Dark Hedges, einer weltberühmten Allee (Game of Thrones usw.). Für die Durchfahrt war die Action Cam schon gerichtet, aber „Road closed“. Wir mussten laufen, unglaublich, wir sind doch auf einem Roadtrip. Na ja, ging auch…

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Noch ein Blick auf das Haus, auf das die Allee ursprünglich zuführte, Grace Hill House, das Haus der Familie Stuart (beheimatet heute einen Golf Club).

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…und jetzt endlich auf zum Frühstück und dann…

…auf nach Irland (RoI, Republic of Ireland) oder wie der gebildete Weltbürger sagt, Eire.

Nachfolgend ein paar Eindrücke der Fahrt, inclusive der kurzen Fährfahrt nach Greencastle.

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Wir fanden auch gleich den Wild Atlantic Way, dem wir in Richtung Süden folgen werden.

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Als erstes hakten wir noch den nördlichsten Punkt des irischen Festlandes ab. Logisch, nachdem wir schon am nördlichsten Punkt Europas und dem nördlichsten Punkt des britischen Festlandes waren. Ist sozusagen Klaus-Tradition.

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Gleichzeitig haben wir auch das Fílmgenre gewechselt. Hier nun aber Malin Head…

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Wir fühlten uns wieder wie in den Highlands.

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Die Strassen hatten teilweise gepflegtes dritte Welt Niveau…

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aber wir erreichten unser Ziel und haben wieder ein nettes Wohnzimmer. Diesmal in der Nähe von Portsalon in Donegal.

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Irland 04.09. bis 06.09.

Jetzt sind wir also in Donegal unterwegs, einer der zwei Counties von Ulster, die nicht zu Nordirland gehören (England hat diese zwei Counties nicht angegliedert, da sonst die Katholiken in Nordirland die Mehrheit gestellt hätten).

Traumhaft schön, viel Natur, wenig Menschen…

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…oben Doe Castle…

…immer mal wieder ein nettes Dorf…

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…und dann wieder viel Landschaft.

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Wir nähern uns unserem Ziel für heute, den Slieve League, das sind Klippen mit bis zu 601 Meter Höhe. Vorher aber (zugegeben, da wir uns verfahren hatten) ein Museumsdorf mit Namen Clencollumbkille. Der Name des Dorfes geht auf den heiligen Columba zurück, der hier im 6. Jahrhundert n. Chr. gelebt haben soll.

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Dann ging es auf die Slieve League zu, wieder auf schmalen Straßen durch fantastische Landschaft…

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…am Schluß nur noch zu Fuß. Zunächst ein kleiner Vorgeschmack…

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…und dann die Slieve League.

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Der Weg hatte sich mehr als gelohnt.

An diesem Abend kamen wir dann, da wir ja etwas orientierungslos um die Slieve League herumgegondelt waren, nur noch bis Killybegs. Für ein schönes Wohnzimmer mit guter Aussicht hat´s aber gereicht.

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Der nächste Morgen begrüßte uns irisch mit Regen, der Tag entwickelte sich aber. Als erstes ging es nach Donegal. Stellvertretend für das Städtchen ein Eindruck von Donegal Castle.

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Wie gesagt, der Tag entwickelte sich. Erst einmal nicht zum Besseren, wie man an diesem Foto der Ruine von Classiebawn Castle unschwer erkennen kann…

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…aber nur einen Kilometer weiter, bei dem megalithischen Kammergrab von Creevykeel hörte der Regen auf.

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Es ist schon ein besonderes Gefühl, in einem Bauwerk zu stehen, das älter als 5.000 Jahre ist. Wir waren beide etwas angefasst.

Abends saßen wir dann in Westport im Pub namens „The Helm“. Direkt am Hafen. Ich kann nur sagen, die frischen Atlantikmuscheln waren ein Gedicht. Fotografieren wollten wir bei besserem Licht am nächsten Morgen. Aber …Boch (Ihr wißt schon, heftig und langanhaltend, um es mit schottischem Einschlag zu sagen).

Deshalb machten wir uns auf den Weg nach Galway, ohne zu fotografieren. Der Weg führte über den Doo Lough Pass (angeblich Irlands schönste Straße) und den Hillary Harbour, Irlands einzigen Fjord. Trotz Regen ein einmaliges Erlebnis.

Aber seht selbst…

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Auf dem weiteren Weg nach Galway besuchten wir noch Kylemore Abbey.

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Wunderschön, auch wenn man sich keine Gedanken darüber machen sollte, dass zur damaligen Zeit Irland wahrlich kein reiches Land war.

Dann erreichten wir langsam Galway. Zunächst noch so…

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…und dann so.

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Daran mussten wir uns erst mal wieder gewöhnen.

 

 

Kerry, 07.09. und 08.09.

Jetzt werden nach und nach die irischen „Mega-Sehenswürdigkeiten“ abgearbeitet, sprich u.a. die Cliffs of Moher und der Ring of Kerry. Alles kurz nach Galway in Richtung Süden. Man merkt schon, dass der Verkehr dichter wird. Andererseits kann man sich auch bei ungenügender Vorbereitung darauf verlassen, dass einem keine Sehenswürdigkeit ohne weiteres entgeht, da dann immer viele Autos am Straßenrand stehen.

Auf diese Weise haben wir Dunguaire Castle entdeckt.

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Eigentlich haben wir (immerhin doch vorbereitet) die Abfahrt auf eine kleine Nebenstrasse gesucht, um in den Burren Nationalpark zu fahren, der für seine Steinformationen bekannt ist.

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Hier suchten wir nach dem Pulnabrone Dolmen, einem steinzeitlichen Grab, das zwischen 3500 und 3000 v.Chr. entstand.

So etwas hatten wir bis dahin noch nicht gesehen. Sogar das Regenwetter passte zur besonderen Stimmung die hier herrschte. Vielleicht könnt ihr das anhand der Bilder ein wenig nachvollziehen.

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Danach ging es trotz Regen mit einem Hochgefühl weiter. Als kurz darauf auch noch das Wetter besser wurde, erreichten wir die Cliffs of Moher. Schon 10 km vorher warnte ein Schild mit Laufschrift „Cliffs are busy today, expect delays“. Ging aber.

Als Vorgeschmack ein Bild von „The Stack“….

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…das ist der kleine Fels, vorne links.

Dann die Cliffs, mehr als 200 m hoch.

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Wir haben nach Papageientauchern gesucht, aber leider keine gesehen. Die anderen Arten, außer den Möwen, konnten wir nicht identifizieren, da wir beide in Ornithologie unsere Lücke an der Schule genommen hatten. Na ja…..

Dafür ging es dann schön weiter Richtung Killarney, das der Ausgangspunkt für Fahrten auf die Dingle Halbinsel, den Ring of Kerry und den Ring of Beara ist.

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…inkl. einer kleinen Fährfahrt…

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…und interessenten Wolken

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Killarney empfing uns mit einem Stau und sehr touristisch. Dies bereits seit Zeiten von  Königin Victoria (Anfang 20. Jh.). Es liegt in einem Naturpark, wie Ihr an den Bildern mit den Bergen und Wolken erkennen konntet.

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Unser Wohnzimmer deshalb auch nicht mit Meerblick, sondern mit Bergpanorama.

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Ist aber auch sehr schön.

Am nächsten (Samstag) Morgen dann Regen. War auch für den gesamten Tag angesagt und kam auch fast den ganzen Tag ohne Unterbrechung runter. Nützte aber nichts, wir wollten heute den Ring of Kerry fahren und das taten wir dann auch.

Nachfolgend ein paar Eindrücke von den Teilen, die wir auch selber sahen. Leider waren die Wolken sehr niedrig und die Strassen teilweise zu hoch, so dass wir im Nebel unterwegs waren. Trotzdem war es toll, wie Ihr gleich sehen könnt.

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Oben seht Ihr den sog. Ladies View, den Blick auf den oberen See des Nationalparks. Bei guten Wetter sicher ein Hammer. Aber leider hatten wir kein gutes Wetter…

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Die Natur wurde auch öfters durch nette Orte unterbrochen.

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Auf einer ähnlichen Brücke…

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…hat uns, während wir bereits auf der Brücke waren und normalerweise die entgegen-kommenden dann warten müssen, in voller Fahrt ein ostfriesisches Wohnmobil den Außenspiegel abgefahren. Ungebremst, während wir schon fast standen. Nachdem Andrea bereis die Teile auf der Strasse zusammengesammelt hatte, kam der Fahrer dann doch noch zurück und stellte als erstes fest, dass man die Schuldfrage wohl nicht mehr klären könne…. Na ja, zum Glück ist nicht wirklich etwas Ernsthaftes passiert und dass wir bereits auf der Brücke waren als er ranrauschte, wer will das im Nachhinein beweisen. Ärgerlich, aber verschmerzbar. Trotzdem war unsere Stimmung danach ein wenig getrübt.

Die Landschaft konnte uns zwar immer wieder auf andere Gedanken bringen….

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…aber jedesmal wenn wir aus den Parkbuchten rausfahren wollten, musste Andrea jetzt den Rückspiegel ersetzen und aus dem Fenster nach hinten schauen.

Vollends auf andere Gedanken kamen wir dann bei den Cliffs of Kerry. Atemberaubend…

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…auch weil ein echtes Windchen wehte (man könnte auch Störmsche sagen). Hier der Beweis…

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Nach Valentia Island fuhren wir noch über die neue Brücke, runter ging es dann mit der bis dahin kleinsten Fähre, bei stürmischsten Bedingungen.

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Im nächsten Ort dann…

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…aber wir hatten es ja überlebt.

Immer wieder nette Ortschaften…

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und dazwischen…

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…dem ist jetzt nichts mehr hinzuzufügen.

 

 

 

Irland von Ost nach West 09.09.

Noch ein letzter Blick auf den Killarney Nationalpark…

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…diesmal mit ein wenig Sonne, dann neigt sich unsere Zeit in Irland dem Ende zu. Auch dem Wetter geschuldet, verzichten wir auf eine Befahrung des Ring of Beara. Gesehen hätten wir wahrscheinlich genauso wenig wie auf dem Ring of Kerry, auch wenn das Bild oben etwas Sonne zeigt. War nur ein Wolkenloch.

Es geht quer durch´s Land nach Rosslare, dem Fährhafen, wo wir nach Wales und England einschiffen wollen. Die Fahrt durch Irland war unspektakulär aber schön, wie man sehen kann.

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Mitten im Land besuchten wir noch den Rock of Cashel. War noch mal ein echtes Highlight in Irland.

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Nein, nein, nicht gemalt, sondern „in echt“ fotografiert.

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Wir waren auch drinnen.

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Bis in die 1960´er Jahre wurden hier noch Leute beigesetzt. Im Mittelalter und etwas früher wurden in dieser Burg die irischen Könige (bzw. Hochkönige) gekrönt. Allerdings ohne großen Pomp.

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In Rosslare fand an diesem Abend der Abschluss des irischen Cannonball Rennens statt. Die ganze Innenstadt war gesperrt, so dass wir unseren geplanten Übernachtungsplatz kaum erreichen konnten. Über eine Stunde sind wir durch die Stadt geirrt, ehe wir einen Weg auf die Brücke ans andere Ufer fanden. Dafür war der Ausblick (immerhin unser letztes Wohnzimmer in Irland) ganz nett. Nicht so spektakulär wie wir es schon hatten, aber dafür heimelig. Schöner Abschluss.

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England 10.09. bis 13.09.

Eigentlich wollten wir an der walisischen und südenglischen Küste entlang nach Hause gondeln und alles ruhig ausklingen lassen. Das Schöne an unsere Art Urlaub zu machen ist es jedoch, ständig neue Ideen zu haben und diese dann „einzuflechten“.

Unsere Idee war Oxford. Zugegeben nicht wahnsinnig originell oder neu, sie führte aber dazu, dass wir durch Wales nur durchgefahren sind ohne uns Sehenswürdigkeiten anzusehen. Das werden wir irgendwann nachholen. Deshalb auch als erstes Bild, das der Severn Bridge, dem Übergang nach England.

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Die Fahrt führte durch nette Landschaft und schöne Orte.

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Abends kamen wir dann im „Lincoln Farmhouse“ an, zu dem ein Campingplatz gehört, wie es sich gehört im zugehörigen Park gelegen (@Petra, mitten in den Cotswolds, im Dorf Standlake).

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Im Dorf gab es auch einen guten Pub…

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…gegründet 1762, das Black Horse (damals ein „Social Club“).

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus nach Oxford. Kinners, unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Ich kann nach dem Besuch niemandem mehr übel nehmen, der abhebt, nach dem er in Oxford studieren durfte. Meine Güte, was für eine Tradition und was für eine Umgebung. Aber der Reihe nach…

…die Stadt selbst ist schon schön, auch schön alt…

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…hier mal ein Herren Ausstatter…

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…aber dann haben wir uns die Universität (vielmehr die Colleges) und die Bodleian Library angeschaut. Das haut einen aus den Socken.

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Hier auf den Spuren von Inspector Lewis und Seargeant Hathaway,

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Die Bodleian Library…

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…in der sogar der Andenkenladen richtig Stil hat. Es wird auch fast kein Schruddel verkauft.

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Vor der Bibliothek die Hertford Bridge.

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Das New College. Eigentlich heißt es St. Mary´s, aber das ältere Oriol College ist ebenfalls  St. Mary gewidmet. Das New College ist übrigens 1379 gegründet worden.

Der Innenhof…

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…der Kreuzgang… (hier, unter diesem Baum, wurde ein Teil von Harry Potter gedreht)…

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…und die Kapelle.

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Unglaublich!

Zu guter Letzt dann noch Christchurch, die Kathedrale von Oxford.

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Auch hier wurde ein Teil von Harry Potter gedreht, allerdings suchten wir die schwebenden Kerzen vergeblich.

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Wir können nur jedem empfehlen, sich Oxford einmal anzuschauen. Das war mit Sicherheit eine der beeindruckendsten Stadtbesichtigungen, die wir bisher erlebt haben.

Nach zwei Nächten verließen wir dann Lincoln Farmhouse, um zu unserem letzten Highlight dieses Urlaubs zu kommen. Genießt einfach.

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Die Nacht haben wir dann in Folkstone unterhalb des Kreidefelsens am Strand verbracht. Ohne W-Lan und Smartphone-Empfang, dafür mit einer Nacht voller Meeresrauschen.

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Zurück haben wir den Zug unter dem Kanal durch genommen. Wollten wir mal ausprobieren, wir waren ja auch genug Fähre gefahren in diesem Urlaub.

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Jetzt sind wir zurück und fangen mit der Planung für die nächste Reise an.

 

 

 

Die Planung

Von Neu-Isenburg nach Bangkok in drei Monaten. Geboren wurde die Idee durch berufliche Tätigkeit in Thailand und die Tatsache, dass man in Frankfurt in den Flieger steigt und nach 12 Stunden in einer komplett anderen Welt wieder aussteigt.

Inspiriert wurden wir auch durch andere Reisende und deren Geschichten und Fotos.

Wie viele Routen wir dann in den letzten 2 bis 3 Jahren für die Fahrt von Neu-Isenburg nach Bangkok geplant haben, wissen wir nicht mehr. Es waren auf jeden Fall eine ganze Menge.

Ganz zu Anfang wollten wir über die Ukraine und Russland fahren. Das schien nach Ausbruch der Krise um die Krim und die Ostukraine dann keine wirklich gute Idee mehr zu sein.
Na ja, ging ja auch über die Türkei nach Georgien und Aserbaidschan und dann mit dem Schiff nach Turkmenistan. Die Turkmenen mögen aber keine Individualreisenden. Deshalb wollten wir dann nur ganz kurz durch Turkmenistan und entschieden uns über den Iran zu reisen.

Dann verlor Erdogan seine Wahl und anschließend breiteten sich die Unruhen in der südöstlichen Türkei immer weiter auch nach Norden aus.

Kein Problem, fahren wir eben über Georgien und Armenien in den Iran.

Dachten wir, bis vor kurzem der Berg Karabach Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan wieder ausbrach.

Als dann unser Visadienst auch einen Plan B anmahnte (wegen Turkmenistan) entschieden wir uns letztlich doch wieder über Russland zu fahren. Details findet ihr auf der Seite „Reiseroute“.