Auf der Straße der Kasbahs

Erst aber ein kleiner Bericht über unsere Erkundung von Ait Ben Haddou. Nachdem wir die Nacht wegen heftigen Sturms im Untergeschoss und damit auf den Sitzen verbracht haben (wir konnten trotzdem halbwegs gut schlafen), machten wir uns früh auf den Weg in den Ksar Ait Ben Haddou.

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Der Oued (Flussbett mit oder ohne Wasser, hier ohne Wasser) musste noch durchquert werden, um zum Eingang des Ksars zu gelangen.

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Dieses Tor sah schon einmal sehr gut aus, ist jedoch erst in den 50er Jahren für den Film „Sodom und Gomorrha“ von Orson Wells gebaut worden.

Davor tummelte sich auch schon der erste Fremdenführer, passte aber gut ins Bild.

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Wie Ihr seht, war es immer noch etwas stürmisch. So sah es hinter uns aus…

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Wir gingen dann durch den Palmengarten zum richtigen Eingang.

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Die Gassen des Ksar werden touristisch genutzt, zwar nicht alle, aber die Hauptgassen.

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Hatte aber noch Stil.

Für den weiteren Tag ist die Fahrt auf der sogenannten Straße der Kasbahs vorgesehen, die vorbei an Palmenoasen mit Kasbahs in verschiedenen Erhaltungszuständen führt.

Hier mal kurz, ohne besserwisserisch wirken zu wollen, eine Erklärung der Begriffe. Eine Kasbah ist eine Burg oder Festung. Ein Ksar ist eine Wohnburg inmitten eines befestigten Dorfes. Beide dienten in präkolonialen Zeiten als Schutz gegen Angriffe feindlicher Stämme.

Zur Abwechslung führte unsere Strecke über eine bestens ausgebaute Landstraße.

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Weites, karges Land, bis auf die Unterbrechungen durch Oasen, manchmal mit Kasbah.

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Bis kurz vor die Thodra Schlucht führte unser Weg uns heute. Ein kurzer „Fotostopp“ brachte auch gleich den ersten Verkäufer ans Auto. Die Thodra Schlucht ist einer der touristischen Höhepunkte Marokkos. Im Gegensatz zur Dadesschlucht, die für Morgen oder Übermorgen auf dem Programm steht, auch durch Busse zu erreichen. Wir werden uns bemühen, morgen vor den Bussen die Schlucht zu durchqueren.

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Am Rande dieses Palmengartens…

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…befindet sich heute unser Schlafplatz.

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Zum Abschluss der Blick aus unserem Wohnzimmerfenster.

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Auf der R 307 durch den hohen Atlas

Hört sich komisch an die Überschrift, in den einschlägigen Foren wird aber heftig darüber diskutiert, wie aktuell die Lage auf dieser Straße (?!) ist. Wir können sagen: befahrbar.

Eigentlich wollten wir ja Richtung Marrakech fahren um dann über den Tizi´n´Test Pass den Atlas zu überschreiten. Nachdem unsere Nachbarn, Thomas und Stefan uns aber sagten, dass sie Richtung Dades Schlucht weiterfahren, haben auch wir uns die Karte nochmals angeschaut und umgeplant. Zwar nicht Richtung Dades Schlucht direkt, aber auf die Straße der Kasbah´s. Als Route wählten wir die R 307, da wir noch nicht wussten, dass das eine echte Herausforderung wird. Gut, nicht nur Herausforderung, sondern eine der landschaftlich schönsten Routen die wir bisher gefahren sind.

Hier übrigens Thomas und Stefan, mit denen wir morgens noch über Kaffee philosophierten.

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Zu Beginn unserer Tour ging es noch auf guten Straßen Richtung Demnate, einer Stadt mit intakter Stadtmauer.

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Personentransporte mit zu wenigen Sitzplätzen sind hier kein Problem.

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Dann ging es langsam richtig in die Berge. Höchster Pass auf der Strecke 2.150m, höchster Berg (Djebel Anrhomer) 3.607m. Lasst Euch mitnehmen.

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Die Straßen wurden wieder zu Single Track Roads…

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…die Umgebung fantastisch.

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Die Landschaft blieb währen der Fahrt gigantisch, die Straße wurde aber zur Half Track Road und war teilweise kaum noch vorhanden.

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Als es langsam abwärts ging…

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wurde es auch immer windiger. Sand lag in der Luft.

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Unser Ziel lag vor uns…

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…der Ksar Ait Ben Haddou, bekannt aus vielen Historienschinken und Game of Thrones.

Morgen dazu mehr, wir verabschieden uns aus einem sehr schönen kleinen Restaurant…

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…mit einer Tajine (diesmal auch im Bild).

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In den hohen Atlas, nach Ouzoud

Auf der Karte sah die Strecke noch ziemlich kurz aus. Als unser Navi dann für die rd. 370 km 7 Stunden und 15 Minuten aufrief, konnten wir das gar nicht glauben. Jetzt wissen wir, Straßen, die auf der Karte noch ziemlich gerade aussehen, sind oftmals ganz schön kurvig. Nach einem kurzen Stopp am Supermarkt ging es trotzdem los. Wir hatten einen Tag mit ständig wechselnden Eindrücken.

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Beispielsweise in Ifrane, einem Wintersportort, den man auch die Schweiz Marokkos nennt.

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Nicht nur die Häuser sahen europäisch aus. Danach wieder Marokko.

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Gerne auch mit R4, die hier noch überraschend oft zu sehen sind.

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Im nächsten Dorf war Souk, den wir uns wegen der langen Fahrt gespart haben. Ab jetzt werden unsere Tagestouren kürzer und wir werden vom nächsten Souk berichten.

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Danach wieder fantastische Landschaft.

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Immer wieder mit einheimischen Verkehrsmitteln.

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Auf einmal konnte man sogar etwas schneller fahren. Immer auf der Hut vor den häufigen Verkehrskontrollen.

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Viehtransport in mehreren Ebenen auf Pickup.

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Endlich kamen die Berge…

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…und mit ihnen auch tolle Gebäude.

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Zu den Straßen würde man in Schottland Single Track Road sagen, aber ohne Ausweichstellen. War bei Gegenverkehr ganz schön spannend, vor allem, weil marokkanische Autofahrer keine Gefangenen kennen.P1090233.jpg

Dazu kam, dass die Straßenränder oft ausgefranst und scharfkantig waren, was diverse Reifenleichen am Wegesrand bewiesen.

Trotz allem begann jetzt erst der richtige Spaß an der Tour.

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Es kamen Straßenteile, die besser mit ihr wißt schon…

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…zu befahren waren.

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Das ist der Canyon, der überbrückt wurde (von der Brücke fotografiert).

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Die Vielfältigkeit der Tour ließ uns vergessen, dass wir schon mehr als 5 Stunden unterwegs waren.

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Als es schon beinahe dunkel wurde, erreichten wir Camp Zebra in Ouzoud.

P1090280.jpgKurz nach uns kamen auch zwei Jungs, die wir schon in Fez getroffen hatten, Thomas (mit Sprinter) und Stefan (mit T5).

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Eine sehr schöne Anlage, nicht nur außen. Hier die/das Reception/Foyer/Restaurant…

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…und die Umgebung (am nächsten Morgen fotografiert).

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Den Abend ließen wir mit einer leckeren Tajine nach Art des Hauses ausklingen, um am nächsten Morgen die Cascade d´Ouzoud zu erkunden. Genießt einfach.

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Beim Gang um die Fälle (2 Std. mit jeweils 130m Höhendifferenz und Treppen – puh) konnten wir auch die traditionelle Bewässerung der Olivenbäume bewundern.

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So und jetzt die Fälle von unten.

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Hat sich gelohnt, jetzt erholen wir uns (vor allem Frank) von den Aufwärtstreppen und machen einen lazy Day.

 

 

 

 

 

Durch das Rif Gebirge nach Fes

Morgens waren wir so ziemlich die letzten, die aufbrachen. Der Campingplatz lag zwar schön, aber auf das Duschen hatten wir verzichtet, da die sogenannten Sanitäranlagen weder heißes Wasser hatten, noch irgendwie gereinigt aussahen.

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Es konnte also nur besser werden. Und es wurde besser. Bei schönstem Wetter machten wir uns auf nach Fes.

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an den Strassen wurde gearbeitet, teilweise, wie man bei genauer Betrachtung des Bildes sehen kann, sehr halsbrecherisch. Wir wollten in keinem der Bagger am Hang arbeiten.P1080978.jpg

Nette Versorgungsstationen..

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…schöne Landschaft…

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…außergewöhnlicher Verkehr.

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Nette Ortschaften

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Manchmal war ein Fahrer etwas abgelenkt, das verzeihen die schmalen Straßen nicht.

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Dann eine große Überraschung, ein Fluß der Wasser führt…

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…dazugehörig eine schmale Brücke, die man nur im Schritttempo passieren kann, da der Belag auf dem Metallrost nur stellenweise vorhanden war.

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Glücklicherweise konnte uns niemand entgegenkommen.

Es gab sogar eine Allee, oder so ähnlich.

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Nachdem wir von der Nationalstraße auf eine Nebenstraße mit 3 Ziffern gewechselt waren, verringerte sich das Tempo von durchschnittlich 60 km/h auf unter 40 km/h.

Gründe? Seht selbst…

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Dafür fast kein Verkehr und tolle Landschaft.

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Nach knapp 200 km, die wir nach etwas mehr als 5 Stunden (Pause abgezogen) absolviert hatten, ein erster Blick auf Fes, mit mehr als 1 Million Einwohner die zweitgrößte Stadt Marokkos.

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Auch hier der Esel ein alltägliches Verkehrsmittel.

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Dann der Stadtrand von Fes, mit Speicherburg.

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Wenn man wie wir nicht von der Autobahn, sondern von einer Nebenstraße Fes erreicht, ist die Einfahrt in die Stadt schon fast idyllisch.

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Aber auch das gehört zur Idylle…

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…wie überhaupt die Landstraßen hier ziemlich vermüllt sind, im Gegensatz zu den Ortschaften.

Dann aber doch Einfahrt in die Stadt.

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Chaotischer Verkehr und Mitfahrer, die sich im Kreisverkehr von hinten anschleichen.

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Dieser junge Mann sprang uns vors Auto und dem Sprinter hinten auf.

Ein erster Blick auf die Stadtmauer…

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…und dann in die Neustadt um unser Wohnzimmer aufzuschlagen.

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Empfohlen war der Platz Diamant Vert, den wir auch fanden. Wir waren sofort total begeistert vom Anblick. Doch leider ist der Platz geschlossen, man bot uns zwar an, auf der Straße (das wäre sehr sicher) zu campen und Duschen sowie Wifi nutzen zu können, aber dazu hatten wir keine Lust.

Die einzige Alternative hier in Fes ist dann ein Platz direkt neben dem Stadion. Allerdings eher rudimentär ausgestattet. Wenigstens hatten die Duschen heißes Wasser. Allerdings war Wifi Fehlanzeige. Hier merkten wir dann, dass unser Auto WLan leider nicht so funktionierte, wie wir uns das vorgestellt hatten. Es konnte sich nur mit Franks Handy verbinden. Blog schreiben also ebenfalls Fehlanzeige.

Wie ihr ja jetzt gemerkt habt, haben wir dies korrigiert. Nach der Besichtigung der Medina von Fes (wie wir bestätigen können, einer sehr großen Medina) sind wir abends, weil wir zu faul waren den Bus fahrbereit zu machen und dachten, dass wir ein Taxi bekommen, fünf Kilometer, an einer stark befahrenen Straße, teilweise ohne Fußweg, zum nächsten Elektrofachmarkt gelaufen (bei 27° C) und haben einen neuen Mobil-Router gekauft. Voilá, nun geht´s mit unserer Internetverbindung dank Maroc Telekom.

Unseren Besuch in der Medina wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Los ging es am Bab Bou Jelou.

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Und jetzt ohne viele Worte die Talaa Seghira hinunter…

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Auch für Erfrischung ist gesorgt, an mehreren Stellen gibt es solch reich verzierte Trinkbrunnen.

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Das Angebot ist groß.

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Seitengassen

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Höfe

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Die Talaa Keira, bekannt für Kleinkunst und Handwerk

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Teilweise in sanierungsbedürftigem Zustand…

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…aber auch noch mit „echten“ Läden.

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Ein Kunstmuseum mitten in der Medina, in einem ehemaligen Palast.

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In die andere Richtung geht es auf den Gemüsemarkt

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Ausklang dann mit einem netten Essen in der Nähe des Bou Jeloud…

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…natürlich darf der Tee nicht fehlen.

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Angekommen

…abends in Nazaré hatten wir uns ja schon vorgenommen am nächsten Morgen in Lissabon zu frühstücken. Pasteis de Belem, Vanilletörtchen. Wir kamen im Regen an…

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…und was auf den ersten Blick noch ganz nett aussah, entpuppte sich.

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Belem ist ja eine der Attraktionen Lissabons, unsere Attraktion fanden wir nach dem Schlängelgang durch zwei oder drei chinesische Busbesatzungen.

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Lecker und entschädigt für alles.

Da für den ganzen Tag Regen bis runter zur Algarve angesagt war und es auch den nächsten Tag nicht schöner werden sollte, sind wir runter zur Algarve gefahren. In Albufeira, einem typischen Touristenort, wo sogar zum Strand eine Rolltreppe runtergeht, haben wir eine Kleinigkeit gegessen und sind dann nach Spanien aufgebrochen, da wir uns entschlossen hatten, so schnell wie möglich nach Afrika überzusetzen. P1080769.jpg

Über diese schmale Brücke gelang uns der Übergang von Portugal nach Spanien. In der Nähe von Huelva, genauer auf der Isla Christina, fanden wir ein Nachtlager. Besseres Wetter fanden wir auch.P1080779.jpg

Nach einem schönen abendlichen Strandspaziergang ging es am nächsten Morgen Richtung Algeciras…

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…wo wir (natürlich) unsere Tickets bei dem weltberühmten Carlos kauften. Übernachten in Algeciras bedeutet Stellplatz beim Carrefour. Egal, am nächsten Morgen um halb sieben ging es zum Hafen. Nach einmal verfahren kamen wir rechtzeitig an, und auf die Fähre.

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Fährt man mit der Fähre aus dem Hafen von Algeciras hat man einen guten Blick auf den Punkt, der von Europa aus dem afrikanischen Kontinent am nächsten liegt.

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Richtig, Gibraltar, hier im Sonnenaufgang.

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Und hier schon mit genügend Licht. Auf der anderen Seite…

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…ein erster Blick auf den afrikanischen Kontinent.

Die Einreise, mit Stempel im Pass und allem Drum und Dran, wird gleich auf dem Schiff erledigt. Das Procedere für die Einfuhr des Autos ist im Mai diesen Jahres stark vereinfacht worden und wird vom Zoll mit erledigt. Der Zoll hat außer Fragen nach Drohnen, Drogen und Waffen einen müden Blick ins Auto geworfen und 30 Minuten später waren wir durch.

Wir fahren in Marokko…

P1080895.jpg …und können gleichzeitig noch einen Blick auf Spanien werfen.

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Voila, Ceuta, die spanische Exklave in Marokko, sozusagen Gibraltar umgedreht.

Unser Weg ging vom Hafen Tanger Med Richtung Tetouan, und damit zunächst an der marokkanischen Mittelmeerküste entlang.

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Der Verkehr war aber schon nicht mehr wie gewohnt.

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Für den Fussgänger auf der Autobahn reichte unsere Reaktionsgeschwindigkeit mit der Kamera nicht aus, deshalb hier kein Foto. Von Tetouan ging es weiter Richtung Chefchauen. Jetzt waren wir richtig in Marokko angekommen.

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Chefchauen war auch unser Ziel für´s erste Wohnzimmer in Marokko. Oben auf dem Berg bei Camping Azilah. Von da aus ging es zu Fuß über einen mit Treppen (oder was als solche gilt) ausgestatteten Waldweg in die Stadt.

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Chefchauen wird auch die blaue Stadt genannt, warum, schaut selbst.

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In der Medina werden die Häuser und Wege vieler Gassen so gestrichen und auch erhalten. Es gibt aber Nuancen…

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…und historische Gebäude, die nicht blau gestrichen wurden.

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Zum Abschluss des Tages gab es Kebap und Couscous mit nettem Ausblick.

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Unterwegs nach Marokko

…oder, der Weg ist das Ziel.

Wir hatten uns bereits bei der Planung vorgenommen, am ersten Tag Kilometer zu „fressen“. Das haben wir auch getan, mit freundlicher Unterstützung von echt miesem Wetter. Aufgehört haben wir erst bei mehr als 20°C. Da waren wir schon in Arcachon am Atlantik.

Wenn man schon in Arcachon ist, muss man natürlich einen Blick auf die Dune du Pyla werfen.

Könnt Ihr jetzt auch….

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…auch von oben.

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Diesmal allerdings nicht von ganz oben, weil Frank seinen Gleitschirm nicht dabei hat.

Nach etwas körperlicher Betätigung, die Düne ist immerhin 140m hoch und aus lockerem feinen Sand, ging es dann auf Etappe. Man könnte auch sagen, jetzt gehts auf nach Spanien.

Wir sind am Atlantik geblieben und am Nachmittag in der Nähe von Bilbao, in Gorliz (nicht Görlitz, das ist die andere Richtung) gelandet. Auch recht schön…

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(das mit den Sonnenuntergängen üben wir noch)

Wir sind dann von der Küste abgebogen Richtung Braganca, das ist schon in Portugal. Nordspanien, im Land, sah auf der ganzen Strecke ungefähr so aus…

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…unterbrochen immer mal wieder von Ortschaften.

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In der Nähe von Braganca befindet sich der Montesinho Park Natural. Das war unser Ziel für Übernachtung drei. Unser Wohnzimmer lag auch wirklich malerisch….

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Am nächsten Morgen mussten wir dem schlechter werdenden Wetter wegfahren. Anfangs noch durch den Park.

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Mit wunderschönen kleinen Dörfern. Beispiel gefällig?

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Da das Wetter immer schlechter wurde und Regen auch für die nächsten zwei, drei Tage in Porto angesagt sind, fiel die Besichtigung der Stadt sozusagen ins Wasser.

Jetzt sitzen wir bei trockenen 25°C vor unserem Bus in Nazaré, Ihr wißt schon, das mit der Welle, und haben uns vorgenommen morgen in Belém (Lissabon) ein Pasteis de Belém zu frühstücken. Wir werden berichten.