Georgien 2, Ushguli und Truso Tal

Von Mestia nach Ushguli ist es gar nicht so weit, allerdings ist in Georgien (Größenvergleich Bayern) alles nicht so weit voneinander entfernt. Das merkten wir vor allem daran, dass wir ständig die selben Menschen getroffen haben 😉

Jetzt ging es aber richtig ins Gebirge.

Nach einer wunderschönen Fahrt durch Svanetien erreichten wir Ushguli und zunächst sah es so aus, wie wir uns das vorgestellt hatten.

Ushguli (Weltkulturerbe) ist bekannt für seine große Anzahl an Wehrtürmen, seine ursprünglichen engen Gassen und dafür, dass es das höchste ganzjährig bewohnte Dorf Georgiens ist.

Es folgen ein paar Eindrücke:

Man konnte sehen und riechen, dass auch Kühe das Dorf bewohnen. Wir konnten aber allen Tretmienen ausweichen.

Die Ausblicke aus dem Dorf waren atemberaubend.

Hier der kleine Spazierweg ins Tal.

Leider (aber verständlicherweise) sieht die Realität aber auch so aus.

Überall an den Rändern wird gebaut. Eine ganze Menge Cafés und Restaurants in modernen Neubauten sind schon fertig, Hotels sind teilweise fertig oder im Bau. Deshalb verzichteten wir auch auf die geplante Übernachtung und fuhren über den Pass in das nächste Tal.

Zwischendurch füllten wir unser Wasser an einer der vielen Quellen auf….

…und auf einmal war unsere Straße zu Ende. Wir fuhren erst mal ein Stück den Waldweg weiter, aber der machte irgendwann gar nicht mehr den Eindruck als würde er befahren. Ein Blick auf unser Offroad Navi zeigte uns dann warum. Zwei der zwölf Kilometer durch den Wald waren als unpassierbar eingezeichnet.

Na gut, also rückwärts wieder raus und 100 km Umweg fahren. Wir sind ja im Urlaub, also kein Problem.

War auch eine nette Tour.

Wir wollten nach Gori, Stalins Geburtsstadt. Aber zunächst die gewaltige Festung….

…und die Kirche.

Dann ab in den Stalin Park an der Stalin Allee und da war es eingebaut in ein Sowjet-Monument.

Als wir dann durch die Stadt zu unserem Auto zurückgingen, kamen wir an einem Pub vorbei, der Leffe (belgisches Bier) ausschenkte. Andrea nahm dann ihr erstes Khachapuri.

Wir wollten wieder in die Natur und die georgische Heerstraße (Richtung russische Grenze) befahren.

Dabei passierten wir auch das Wehrkloster Ananuri…

…und das georgisch russische Freundschaftsmonument.

Die Aussichten in die Berge waren gigantisch.

Bis an die russische Grenze sind wir dann nicht gefahren, sondern in das Truso Tal abgebogen, um dort eine ruhige Nacht in Wahnsinnsumgebung, unterhalb eines verlassenen Dorfes, zu verbringen.

Unser Blick abends….

…und morgens

Wir drehen jetzt in den Süden nach Tiflis (Tbilisi).

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